VCS Verkehrs-Club der Schweiz

Sektion St. Gallen / Appenzell
VCS / ATE / ATA

Stadtweiher Wil

Das Naherholungsgebiet Stadweier liegt direkt unterhalb der Altstadt der Stadt Wil und hat für die Bevölkerung eine grosse Bedeutung. Einerseits dient es als Aufenthaltsraum, andererseits auch als Fuss- und Radwegverbindung. Das Areal wird mit verschiedenen Fuss- und Radwegen erschlossen. Für den motorisierten Verkehr ist der Zugang auf der Weierstrasse bis zum Jugendhaus offen, jedoch nicht die Durchfahrt. Dadurch besteht nur ein geringer Motorfahrzeugverkehr. Der Stadtweier wurde mit grösster Wahrscheinlichkeit künstlich angelegt, um den enormen Fischverbrauch an Feiertagen zu decken. erst,mals ist der Weiher 1370 urkundlich erwähnt.

Gestaltung Weiherstrasse

Das Strassenprofil wurde an verschiedenen Orten eingeengt. Die horizontalen Versätze sorgen für die notwendige Geschwindigkeitsreduktion. Die gewonnene Fläche kann dank Sitzbänken mit Blick auf den Stadtweier genutzt werden. Die kleinen Platzflächen sind mit Poller gesichert.

Plattform

Der Zugang zum Stadtweier wird mit einer Plattform verbessert. Der Stadtweier kann auf der weierstrasse und den Fusswegen umgangen werden und ist dadurch für Spaziergänger beliebt.

Krebsbachweg

Der Krebsbachweg erschliesst das Naherholungsgebiet auf der nördlichen Seite des Stadtweiers. Neben der Signalisation als Begegnungszone besteht ein Verbot für Motrorfahrzeuge. Der Krebsbachweg ist eine wichtige überregionale Radwegroute. Dank Begegnungszone hat aber der Fussverkehr Vortritt vor dem Veloverkehr.

Daten

Bauherrschaft Stadt Wil
Realisierung 2005
Signalisation Begegnungszone
Kosten Fr. 678'000.- (Kredit)
Projektierung Tiefbauamt der Stadt Wil
Klassierung Gemeindestrasse 2. Klasse, (Weierstrasse)
  Gemeindeweg 1. Klasse (Krebsbachweg)

Impressum

Text und Fotos Andreas Bernhardsgrütter, März 2006
Quellen Stadt Wil: Naherholungszone Stadtweier, Gutachten für die Begegnungszone. Dezember 2005
  Wilnet: Raum / Wasser / Stadtweiher
  Gemeinderat Wil: Protokoll der Sitzung vom 3. Juni 2004