VCS Verkehrs-Club der Schweiz

Sektion St. Gallen / Appenzell
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VCS-Magazin - für zeitgemässe Mobilität

Operation graue Energie

Mobilität ist selbstverständlich – aber woher kommen unsere Velos, Züge und Autos? Im Dossier der ersten Ausgabe im Jahr 2017 werfen wir einen Blick hinter die Kulissen.

Energie, die vom Verbraucher nicht direkt eingekauft wird, jedoch für die Herstellung von Gütern sowie für Transport, Lagerung und Entsorgung benötigt wird: Das ist die Definition von grauer Energie. Es geht also um die Energie hinter dem Endprodukt, weder um den Co2-Ausstoss noch um die Betriebsenergie.

Soweit, so gut: Aber woher kommt denn nun unsere Mobilität? Was braucht es für eine moderne, nachhaltige Mobilität, die Mensch und Umwelt gerecht wird? Das Thema ist abstrakt und wer anfängt zu forschen, kommt vom hundertsten ins tausendste. Nur schon die Frage, aus wie vielen Einzelteilen etwa ein Velo besteht, führt sogar bei einem Velohersteller zu Gelächter und dann zu einem ratlosen Gesicht. Ein Zug – so die Auskunft von Stadler Rail – besteht aus mehreren Millionen Einzelteilen. All diese Einzelteile haben bei der Fertigung Energie verbraucht.

Wer seine Mobilität hinterfragt, leistet einen grossen Beitrag dazu, unsere Umwelt zu schützen und zu erhalten. Niemand streitet ab, dass Autofahren ab und zu nötig ist. Und die Tendenz vieler, gerade junger Menschen, Autos zu teilen oder Mitfahrgelegenheiten zu nutzen, gehen in die richtige Richtung. Der Einstieg in diese neue Mobilitätswelt mag kompliziert wirken. Aber sie ist nötig.

Wir haben in einer Grafik zusammengestellt, wie viel graue Energie hinter vier Alltagsgegenständen steckt >> Lassen Sich sich überraschen

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