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Einleitung
Das Sulzer-Areal - nahe beim Bahnhof gelegen - bildete über Jahrzehnte
eine in sich abgeschlossene Industriewelt. Seit nun bald 20 Jahren wird
das Areal mit neuen Nutzungen und Bauten belegt und als Wohn- und Geschäftsviertel
in Beschlag genommen. Es entsteht ein Mit- und Nebeneinander von provisorischen
Zwischennutzungen mit modernen Bauten. Die Klammer zwischen den Bauten
ist der öffentliche Aussenraum, welcher von den Landschaftsarchitekten
Vetsch, Nipkow und Partner mit Bezug zur speziellen Geschichte des Ortes
neu gestaltet wird. Die Aussenräume sind grösstenteils als Fussgängerzone
signalisiert, die Parkierung erfolgt in zentralen Parkgaragen von Aussen.
Kristalisationspunkt des Quartiers ist der Katharina Sulzer-Platz, schon
von seiner langgestreckten Dimension beeindruckend.
Der Platz wird durch unterschiedliche geschlossenen Fassaden auf drei
Seiten klar räumlich gefasst. Auf der vierten Seite schafft eine
Baumgruppe die räumliche Abgrenzung.
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Beschrieb
Der Ort stellt das ungedeckte Arbeitsfeld eines grossen Krans zwischen
verschiedenen Teilen der vormaligen Giessereiproduktion dar. Zwischen
den Kranbahnen öffnet sich eine grosse mit oxidierenden Eisenteilchen
rot eingefärbten Kiesfläche. Die Möblierung ist sparsam:
Verschiedenfarbige an einer Schiene angekettete Stühle spielen auf
den Parc de Luxenburg in Paris an, wo die unterschiedlich zueinander gestellten
Stühle eigentliche Geschichten erzählen.
Zwei Wasserbecken auf der einen Seite des Platzes liegen wie Spiegel
auf dem Boden. Eine flache Bühne vor einem Wäldchen auf der
anderen Seite bilden den Anschluss und fassen den Raum auvch von seiner
vierten Seite.
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Das innere des Sulzer-Areals ist als Fussgängerzone signalisiert.
Velofahren und Anlieferungen sind erlaubt.
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Eine auf den Ort abgestimmte Beleuchtung unterstreicht den speziellen
Charakter des Ortes (Bild: Vogt & Partner, Winterhur) |
Daten:
Einwohnerzahl: ca. 90'000
Bauherrschaft: Sulzer Immobilien AG
Realisierung: 2004
Regime:
Fussgängerzone, Velos und Anlieferung erlaubt
Gestaltung:
Vetsch Nipkow Partner AG, Zürich, Landschaftsarchitekten
Vogt & Partner, Winterthur, Lichtgestaltung
Links:
Fotos und Text:
Andreas Bernhardsgrütter
März 2006
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