Das Velo ist das sinnvollste Verkehrsmittel für kurze Distanzen: rasch, wendig, leise, kostengünstig und umweltfreundlich.
Untersuchungen im Ausland und in der Schweiz führen immer zum gleichen Ergebnis: Auf Distanzen bis zu sechs Kilometern ist das Velo das schnellste Verkehrsmittel von Tür zu Tür, schneller als Motorfahrzeuge und öffentlicher Verkehr. Die Distanz der Hälfte aller Wege, die mit Autos zurückgelegt werden, beträgt weniger als fünf Kilometer, bei einem Drittel sogar weniger als drei Kilometer. Würde jede zweite Autofahrt, die unter 3 km bleibt, mit dem Velo durchgeführt, könnte jede sechste Autofahrt reduziert werden.
Velofahren ist zudem kostengünstig und gesund. Wer seinen Arbeitsweg täglich mit Pedalkraft zurücklegt, trainiert regelmässig und tut was für seine Gesundheit.
Das Velofahren hat sein Potential noch längst nicht ausgeschöpft und könnte noch einen weit grösseren Anteil im Gesamtverkehr übernehmen. Nötig ist eine konsequente Förderung des Veloverkehrs auf Stufe Bund, Kantone und Gemeinden.
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wer ist wie mit dem Velo unterwegs ?
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Das Velo im Alltag
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Konflikte mit dem Fussverkehr
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Gesundheit
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Veloland Schweiz
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Mountain-Bike
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E-Bikes
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Wer ist mit dem Velo unterwegs?
Das Velo ist ein weit verbreitetes Verkehrsmittel. Der Velobestand hat in den letzten zehn Jahren um 25 % zugenommen. Durchschnittlich stehen in jedem Ostschweizer Haushalt fast zwei Velos. Nur gerade in jedem fünften Haushalt hat es kein Velo. Besonders beliebt sind Velos bei den 6- bis 17-jährigen, wo neun von zehn Kids über ein eigenes Velo verfügen. Bei den über 65-jährigen nimmt der Bestand drastisch ab: nur noch jeder Dritte Senior verfügt noch über ein eigenes Fahrrad.
Im Vordergrund der Velobenutzung steht mit 36 Prozent die Freizeit, gefolgt von den Arbeitswegen mit 24 Prozent. Durchschnittlich ist jede Person pro Tag knapp 1 Kilometer pro Tag mit dem Velo unterwegs.
Mit rund 6 Prozent der Anzahl Etappen und Unterwegszeit gemessen am Gesamtverkehr ist der Veloanteil bescheiden und liegt deutlich hinter dem Anteil des Fussverkehrs zurück. Gemessen an der Verkehrsleistung nach kilometer übernimmt der Veloverkehr rund 2,5 Prozent. Am grössten ist der Anteil des Fahrrades im Ausbildungsverkehr, wo der Veloverkehr 13 Prozent aller Wege ausmacht.
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Sicheres Velofahren kann geübt werden

Die IG Velo St. Gallen organisiert in Zusammenarbeit mit dem VCS in verschiedenen Orten in der Region St. Gallen Velofahrkurse. Neben praktischen Übungen für die Kinder werden erwachsene Begleitpersonen mit Sicherheitsinfos versorgt, so dass die Wirkung der Kurse verbessert werden kann.
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Das Velo im Alltag
Das Velo ist auf kurze Distanzen bis 6 km von Tür zu Tür das wendigste und schnellste Verkehrsmittel. Es ist kostengünstig, braucht nicht viel Platz, fördert die Gesundheit und ist leise. Die durchschnittliche Reisegeschwindigkeit des Velos beträgt 12 km/h.
Gepäcktransport
Mit entsprechender Zusatzausrüstung kann mit dem Velo erstaunlich viel Gepäck transport werden. Ein gutes Gummiband verbessert die Funktionsfähigkeit des Gepäckträgers schon beträchtlich. Praktisch sind Seitentaschen oder Körpchen, wenn aus optischer Sicht auch nicht immer ganz befriedigend. Für Grosstransporte eignen sich Anhänger.
Diebstahl
Ärgerlich ist Diebstahl oder Vandalismus, insbesondere an den Bahnhöfen. Hier können mit Sicherungseinrichtungen an den Velos selber oder - noch besser - gut eingerichtete Abstellanlagen einiges verbessern. An grösseren Ortschaften ist die Einrichtung von bewachten Velostationen anzustreben.
Witterungsschutz
Velofahrerinnen und Velofahrer sind dem Wetter unmittelbar ausgesetzt. Eine zweckmässige Ausrüstung erleichtert den Gebrauch des Fahrrades auch bei widrigen Bedingungen.
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Sicherheit
Die Sicherheit kann mit einigen Tipps wesentlich verbessert werden: Grundsätzlich sollten Velofahrer mit einem Abstand von rund 70 cm vom Fahrbahnrand fahren und sich nicht all zu stark an den Rand drängen lassen: so werden sie besser gesehen. Eine gute Ausrüstung, namentlich funktionierende Bremsen und funktionierendes Licht ist zum eigenen Schutz unerlässlich.
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Velobörsen

In zahlreichen Velobörsen in der Ostschweiz werden jeweils im Frühling gebrauchte Velos angeboten und finden eine neue Besitzerin oder einen neuen Besitzer.
Eine Zusammenstellung der Ostschweizer Velobörsen findet sich hier:
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Konflikte mit dem Fussverkehr
Velofahrer suchen für sich den sichersten Weg. Oft weichen Velofahrer auf das Trottoir aus und gefährden dadurch Fussgängerinnen und Fussgänger. Dieses Verhalten ist in vielen Fällen verständlich, aber trotzdem inakzeptabel.
Im Innerortsverkehr gehören die Velofahrer auf die Fahrbahn. Auf gemeinsamen Flächen von Fussgängern und Velofahrenden gehört dem Fussverkehr der Vortritt.
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Gesundheit
Im Gegensatz zum motorisierten Verkehr hat die Fortbewegung "aus eigener Kraft" (zu Fuss, per Fahrrad) positive Auswirkungen auf die Gesundheit und die Umwelt. Sie vermindert das Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten, Altersdiabetes, gewisse Krebserkrankungen und für Knochenschwund.
Warum ins Fitnesstudio, wenn im Alltag die notwendige Bewegung praktisch "en passent" geholt werden kann? Täglich eine halbe Stunde Bewegung in Form von Alltagsaktivitäten oder Sport mit mindestens mittlerer Intensität wird von Ärzten empfohlen.
- "Mittlere" Intensität weist jede körperliche Aktivität auf, bei der man zumindest etwas ausser Atem, aber nicht unbedingt ins Schwitzen kommt.
- Es ist nicht unbedingt notwendig, die halbe Stunde Bewegung am Stück zu absolvieren. Jede Bewegung, die mindestens 10 Minuten dauert, kann über den Tag zusammen gezählt werden.
- Diese Basisempfehlungen entsprechen einem zusätzlichen Energieverbrauch von mindestens 1000 Kilokalorien pro Woche durch Aktivitäten mit mindestens "mittlerer" Intensität.
Alltagsaktivitäten wie "zügiges Gehen, Velofahren, Schnee-Schaufeln, Gartenarbeiten" haben den Vorteil, dass sie sich leicht in den Tagesablauf integrieren lassen. Ideale Bewegungsarten sind jene, die wenig Material- und Übungsaufwand verlangen, ein tiefes Unfallrisiko haben und sich lebenslang betreiben lassen: Wandern, Walking, Velofahren, Schwimmen, Wassergymnastik, Skilanglauf, Schneeschuhlaufen etc. Es ist möglich und sinnvoll, verschiedene körperliche Aktivitäten zu kombinieren und auch abzuwechseln.
Quelle: Bundesamt für Gesundheit
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Bundesamt für Gesundheit
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Bundesamt für Sport
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Aktionsplan Umwelt und Gesundheit
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Empfehlungen (pdf)
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Empfehlungen Einstieg für Ausdauersport
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Veloland Schweiz
Der Freizeitverkehr ist mit 44 Prozent der Verkehrsleistung bereits heute der bedeutenste Verkehrszweck und nimmt weiter zu. Das Velo ist ein beliebtes Verkehrsmittel, gerade auch in der Freizeit.
Unter dem Titel Veloland Schweiz ist in den letzten Jahren ein schweizweites Netz von Velowanderwegen entstanden, welches gesamthaft vermarktet wird. Auf gut ausgeschilderten Routen kann die eigene Umgebung, kann die Schweiz erkundet werden. In den Routenführer sind die Sehenswürdigkeiten und Unterkunftsmöglichkeiten verzeichnet. Die Verknüpfung mit öffentlichen Verkehrsmittel ist in der Regel gewährleistet. Es gibt Ausnahmen: etwa auf den ICN wo leider eine Voranmeldung nötig ist.
Ergänzend zu den neun schweizerischen Routen sind in zahlreichen Kantonen regionale Radwanderwege entstanden. Diese eignen sich insbesondere für Tagesausflüge oder wenn man auf einer Reise eine Region etwas genauer unter die Lupe nehmen möchte.
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