
Dank der Verschmälerung der Fahrbahn von vorher 10,5 m auf 7,5
m gibt es mehr Platz für Fussgänger vor den Geschäften.
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Materialisierung |
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Trottoirs |
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Querungsstelle |
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Projektangaben |
Beschrieb
Situation:
Ortdurchfahrt mit rund 20`000 Fahrzeugen täglich mit saisonalen Schwankungen.
Vorgehen:
Studienauftrag an drei Bürogemeinschaften, Auswahl der Weiterbearbeitenden
aufgrund der eingereichten Konzepte.
Prinzip:
Verschmälerung der Fahrbahn und Verbreiterung der Gehbereiche. Multifunktionale
langgezogene Mittelinsel
Ergebnisse:
Die Fahrbahn wurde im Zentrumsbereich auf 7,5 m verschmälert (3
m - 1,5 m Mittelinsel - 3 m). Vor dem Umbau war die Strasse 10,5 m breit.
Dadurch konnten der Fussgängerbereich verbreitert werden.
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Materialisierung
Bezüglich Materialien wurde darauf geachtet, wenige (Asphalt, Granit)
gezielt einzusetzen. Die Geländer wurden entfernt und die Trottoirs
verbreitert. Die Kandelaber vermitteln dem Strassenraum Aufenthaltsqualität.
Sie grenzen, ohne den Strassenraum zu zerschneiden, die Gehbereiche von
der Fahrbahn ab.
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Breite
Trottoirs
Breite Trottoirs, wo vorher für den Fussverkehr wenig Platz blieb.
Die Fahrbahn ist mit einer flachen Schale vom Trottoir ohne Höhenversatz
abgesetzt. Die Kandelaber am Fahrbahnrand verhindern das Befahren der
Trottoirs und schützen so den Fussverkehr.
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Querungsstelle
An wichtigen Querungsstellen sind Fussgängerstreifen markiert,
resp. gestaltet, die Mittelinsel erleichtert jedoch ein Queren der Fahrbahn
an anderen Stellen. Sie dient den VelofahrerInnen als Linksabbiegespur.
In der Mitte des Zentrumbereiches quert die Kantonsstrasse eine Fussgängerzone.
Die schmalen Fahrspuren ermöglichen breitere Trottoirs, reduzieren
die Geschwindigkeiten, verkürzen die Querungsdistanz für FussgängerInnen
und mindern die Trennwirkung.
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Querungsstelle: Der Materialwechsel unterstreicht die Wirkung des langgezogenen
Fussgängerstreifens. |
Projektangaben:
Bearbeitung:
Bauherrschaft: Kanton Wallis/Gemeinde Visp
Konzept: M. Hartmann Herisau, Metron Bern
Ausführung in Etappen 2000 - 2002: Metron Bern, Teysseire &
Candolfi Visp
Kosten: 3,8 Mio Franken
Literatur:
Berz Hafner + Partner AG / Universität Bern 2001: Nachhaltigkeit
und Koexistenz in der Strassenraumplanung, Forschungsauftrag SVI 1999/138
Impressum:
Fotos: Markus Hartmann, Herisau
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