
Gestaltung:
Strassenentwurf mit dem Lineal: Gerade Strassenteilstücke, welche
in Platzbereichen münden und dort in einer neuen Richtung weiter
geführt werden. Die Beleuchtung an den Fahrbahnrand gestellt wird
ein bestimmendes Gestaltungselement. Im Platzbereich leuchtet's von anderen
Leuchten in einer anderen Farbe: Akzente.
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Beschrieb / Zielsetzung
Mit dem Umbau der route du centre wurden verschiedene Ziele angestrebt:
- Verhinderung des Durchgangsverkehrs, insbesonders des Lastwagenverkehrs
- Senkung der Durchgangsgeschwindigkeiten
- Umgestaltung des Strassenraumes zu gunsten der Fussgänger
Tatsächlich trug die Neugestaltung das Ihre zu einer leichten Verkehrsentlastung bei: vorher mit 4'000 Fahrten belastet, benutzten nach rund 3'500 Fzg die Ortsdurchfahrt.
Entsprechend der heterogenen Bebauung setzt der Entwurf der Strasse auf eine eigene ausdruckstarke Formensprache, welche aber im dörflichen Umfeld etwas übersetzt wirkt. Auf eine Verzahnung der Vorplatzbereiche und stärkeren Einbezug der Vorplätze wird zugunsten einer konsistenten Gestaltung über die Gesamtlänge des Abschnittes leider verzichtet.
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Die Längsrinne in der Mitte verstärkt die Tiefenwirkung.
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Querschnitt

Die eigentliche Fahrbahn beträgt lediglich 5,2 m und genügt für die Begegnung zweier LKW nicht. Bei entsprechenden Kreuzungsmanöver muss das teilw. überfahrbare Trottoir mitbenutzt werden. Durch die Verschmälerung der Fahrbahn von vorher 6.0 m wurde Platz für ein zweites Trottoir gewonnen - allerdings benötigt die neue Gestaltung inkl. beiden Trottoirs und Fahrbahn mit einer Gesamtbreite von 10,6 m drei Meter mehr als vor dem Umbau zur Verfügung stand.
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Wichtigste Massnahmen:
- Reduktion der Fahrbahnbreite auf 5,2 m
- Entwässerung in Fahrbahnmitte
- Horizontale Versätze in Platzbereichen
- beidseitiges Trottoir
- Bepflanzung und Beleuchtung
Die Strasse wird zum Platz und zwingt mit den ausgeprägten vertikalen Versätzen zu reduzierten Geschwindigkeiten.
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Vor dem Schulhaus mit einem starken horizontalen Versatz.
Die starken Durchfahrtswiderstände reduzieren die Geschwindigkeit und die Verkehrsmenge. Insbesondere der LKW-Verkehr konnte massgeblich reduziert werden.
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Daten
Verkehrsmenge (DTV): 2'500 Fzg/Tg
(vor Umbau 4'000 Fzg/Tg)
Bauherrschaft: Gemeinde Corminboeuf, Baudirektion Kanton Freiburg
Konzept: JP. Chabbey, Monthey
Ausführung: 1997
Kosten: 3,2 Mio Franken
Beitrag Bund: 0,38 Mio, Beitrag Kanton: 0,44 Mio
Literatur / Quelle:
Berz Hafner + Partner AG / Universität Bern 2001: Nachhaltigkeit und Koexistenz in der Strassenraumplanung, Forschungsauftrag SVI 1999/138
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