Gestaltung

Fussgänger fühlen sich sicher: Die Fahrbahn wird - trotz immer noch erheblichem Verkehr - selbstverständlich überquert.
Querbänderungen, Kandelaber am Strassenrand brechen die Tiefe des Raumes, die breiten Wasserrinnen an den Rändern reduzieren die optische Breite und erhöhen den Abstand zu den Kandelabern, den Fussgängern auf den Vorplätzen sowie der seitlichen Parkierung.
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Beschrieb
Voraussetzung für die Umgestaltung der Rathaus- und Dorfstrasse war der Bau der Ortskernumfahrung. Die Verkehrsbelastung konnte von 14'900 DTV (1991) auf immer noch beachtliche 10'900 Fahrzeuge pro Tag (1999) reduziert werden. Mit der Neugestaltung der Strasse wurde die einstige Staatsstrasse der Gemeinde übertragen.
Mit der Neugestaltung wurden folgende Ziele angestrebt:
- Erhöhung der Verkehrssicherheit
- Reduktion des Durchgangsverkehrs
- Attraktivitätssteigerung im Zentrum
Randbedingung für den Umbau war das Kreuzen zweier Busse, welche eine Fahrbahnbreite von 6,5 m ergab. Gleichwohl konnte die früher 8,0 bis 9,0 m breite Strasse zugunsten einer Verbreiterung der Fussgängerbereiche markant zurückgebaut werden. Fahrbahnhaltestelle für die Busse und Rotlichtsteuerungen erlauben eine Bevorzugung des Busbetriebes.
Mit einer angepassten Gestaltung wurde mit einer Kammerung des Strassenraumes, eine Reduktion der Längsbetonung des Strassenraumes mit Querbändern und einer angepassten Beleuchtung Athmosphäre geschaffen. Wer entlang der Strasse mit beachtlicher Verkehrsbelastung geht, ist überrascht über den ruhigen Verkehrsverlauf und die geringen Immissionen. Die Strasse kann durch den geübten Fussgänger prakrtisch auf der gesamten Länge gequert werden.
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Projektangaben
- DTV: ca. 10'000 Fzg / Tag
- Länge 500 m
- Kosten Umbau: Fr. 2,75 Mio
- Konzept: Suter, von Känel, Wild AG
- Projekt / Bauleitung: Emch + Berger Cham
Quellen
- TBA Kt. Zürich: Ortsdurchfahrten, von der Durchfahrtsstrasse zum gestalteten Strassenraum, Zürich
- Fotos: Markus Hartmann, Herisau
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