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Gestaltungskonzept |
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Verkehrskonzept |
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Projektangaben |
Ausgangslage
Die Bahnhofstrasse wurde angelegt, um den vom Dorfzentrum entfernt angeordneten
Bahnhof mit dem Dorfkern zu verbinden. Es entstand in einem ehemals sumpfigen
Gelände in den Jahren 1876 - 1890 eine "klassische Bahnhofstrasse"
mit einheitlicher Bebauung.
Die Bahnhofstrasse dient als Einkaufsstrasse; neben dem Gemeindehaus,
Coop und Migros liegen an ihr zahlreiche kleinere Ladenlokale und Wirtschaften.
Im Rahmen der notwendigen Sanierung der Strasse sollte das Ortszentrum
als Einkaufsort gleichzeitig aufgewertet werden.
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Gestaltungskonzept
Die Bahnhofstrasse wurde als eine Ebene zwischen den beiden Fassaden
neu gestaltet. Die vorher vorhandenen Trottoirs wurden eingeebnet. Eine
markante Längsrinne gliedert den Strassenraum in der Tiefe, an wichtigen
Bauten wie dem Gemeindehaus und dem Migros wurde der Strassenraum als
Platz mit einem Natursteinbelag belegt.
Damit ist die Bahnhofstrasse räumlich keine eigentliche Strasse
mehr, sondern eine befahrbare Fläche. Dies unterstützt wohl
das Verkehrsregime einer Begegnungszone als Mischverkehrsfläche,
ist aber hinsichtlich der ortsbaulichen Gestaltung auch kritisch zu hinterfragen.
Dies umso mehr, wenn parkierte Fahrzeuge so zum bestimmenden Gestaltungselement
der Bahnhofstrasse werden.
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Verkehrskonzept
Die Gestaltung entspricht dem Verkehrsregime einer Begegnungszone optimal.
Die Bahnhofstrasse ist eine Einbahn mit Velogegenverkehr.
Wechselseitig angeordnete Parkfelder in Längsrichtig führen
zu vertikalen Versätzen. Dabei muss von den Fahrzeugen bei jedem
Versatz auch die Mittelrinne überfahren werden, was eine starke verkehrsberuhigende
Wirkung hat.

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Daten:
DTV:
Verkehrsregime Begegnungszone
Einbahn mit Velogegenverkehr
Gestaltung:
Werner Messikommer, Architektur- und Planungsbüro, Seegräben
Oberbauleitung: Ingenieurbüro ACS + Partner AG, Reto Kugler, Zürich
Bauleitung: Ingenieurbüro Dobler, Schällibaum + Partner AG,
Roger Cadonau,
Greifensee
Realisierungsstand:
Eröffnung Frühling 2005
Bauherrschaft:
Politische Gemeinde Wald ZH
Kosten: Fr. 1,2 Millionen, davon rund 1/2 der Kanton:
Bauunternehmung:
Jules Hagedorn AG, Meilen
Text und Bilder:
VCS St. Gallen / Appenzell
Andreas Bernhardsgrütter
September 2005
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