Provisorische Gestaltung der Haltestelle während der Bauphase: Während der Verkehr über den Platz rollt, wird darunter Geschoss um Geschoss nach unten gegraben.
|
Projektbeschrieb
Wichtiger Bestandteil des Berner Verkehrskompromisses ist die Verlegung vorher oberirdischer Parkplätze in Tiefgaragen. Dazu sollte unter anderem die bestehende Parkgarage Casino ausgebaut werden. vor. Das gesamte Bauvorhaben umfasst neben dem Bau einer sechsgeschossige Garage mit 290 Plätzen den Ersatz der Gleisanlage, den neuen, zweiten Zugang zum Parking und die Verbindungsrampen zum bestehenden Parkhaus sowie die Umgestaltung des gesamten Casinoplatzes .

|
 |
Gestaltungskonzept
Grundidee der Platzgestaltung ist ein aufgeräumter Platz. Eine einfache und zurückhaltende Gestaltung, die gekippte Ebene mit dem eingefärbten Betonbelag sowie die diagonale Linienführung der Tramgeleise, prägen den neuen Platz. Der Casinoplatz soll wieder als städtischer Raum spürbar werden und eine gewisse "Grandezza " ausstrahlen. Die Platzoberfläche wird aus Ortbeton mit eingestreutem Eisenoxid erstellt. Das beigemischte Eisenoxid gibt dem Platz den Farbschimmer von gebranntem Ton. Je nach Wassereinguss und Oxidation entwickelt sich stellenweise eine andere Färbung
|
 |
Geschichte:
1987 erste Bauprojekte mit 500 Plätzen werden durch Einsprachen verhindert
1997:Zustimmung zum Berner Verkehrskompromiss
1999 / 2000 Durchführung Studienauftrag
2000 Erteilung Baubewilligung
- Denkpause wegen Rentabilitätsüberlegungen
2002 - 2005: Bauzeit
|
|
Daten:
DTV: ca. 12'000 Fzg / Tg
Verkehrsregime: Tempo 30
Gestaltung:
- Weber & Saurer, Solothurn
Bauherrschaft:
- Autoeinstellhalle Kasinoplatz AG
- Tiefbauamt der Stadt Bern
- BernMobil
Kosten:
- Gesamt: ca. 29 Mio
- Rohbau: ca. 19 Millionen
- Casinoplatz: ca. 3.1 Millionen
Fertigstellung Platz: Nov. 2004
Eröffnung Parking: Juni 2005
Quellen und Bilder:
Fotomontage Studienwettbewerb Weber & Saurer
Arge TU Casinoparking: Erweiterung Autohalle Casinoplatz Bern
Stadtplanungsamt Bern
www.bern-baut.ch
|