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Projektbeschrieb
Die Molkereistrasse in Jona ist eine Geschäftsstrasse welche vom Einkaufszentrum «Stadttor» und auf der anderen Seite von Fachgeschäften gesäumt wird. Die Umgestaltung der Strasse erfolgte nach Vorbild der Bahnhofstrasse in Erlenbach (ZH). Das vorhandene Trottoir wurde entfernt, der Strassenraum von Fassade zu Fassade als eine Fläche behandelt.
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Parkierung:
Parkiert wird dort, wos Platz hat. Es gilt Einbahn mit Velo-Gegenverkehr und das Regime einer blauen Zone. Auf die Bezeichnung von Parkfeldern wurde verzichtet.
Dieses Parkplatzregelung hat sich nicht bewährt. Verstellte Eingänge und Ein- und Ausfahrten behindern die Zirkulation nicht nur zu Fuss. Gleichwohl hat die Molkereistrasse als Einkaufsort an Attraktivität gewonnen. Die sorgfältige Gestaltung gibt dem Aussenraum das nötige Gewicht und die flächenhafte Behandlung des Strassenraumes führt zu einem Miteinander zwischen den Verkehrsteilnehmerinnen und angepassten Geschwindigkeiten des motorisierten Verkehrs.
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Molkereistrasse Jona:
Nicht als Begegnungszone signalisiert, aber faktisch als solche funktionierend. Koexistenz statt Konfrontation.
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Daten Neugestaltung Molkereistrasse
Einwohnerzahl:
16400
Ausdehnung:
140 m (Strassenlänge)
Verkehrsmenge (DTV):
ca. 2000-3000 Fzg/Tag
Realisierungstand:
Ausführung 2000/2001
Konzept:
Ing. Büro Haag AG, Erlenbach
Ausführung:
Ing. Büro Balestra AG, Jona
Kosten:
Fr. 1600000.-
Verkehrsregime:
Die Molkereistrasse ist eine Einbahn mit Velogegenverkehr. Sie ist bislang nicht als Begegnungsstrasse signalisiert, würde sich aber dazu fast beispielhaft eignen. Die Umklassierung hätte aber zur Folge, dass die Parkfelder eingezeichnet werden müssten.
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Einpassung ins Fusswegnetz
Wichtig ist die Vernetzung zwischen Begegnungs-zonen und anderen Fussgängerbereichen, wie das in Jona teilweise geschieht (im Bild Fussgängerbrücke und Ufergestaltung).
Die Begegnungszonen sind so Bestandteil des Fusswegnetzes.
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