Die wichtigsten Argumente für eine Ablehnung der Stellungnahme des Stadtrates
 

Auch der 650 Mio. Franken teure Tunnel kann die Verkehrsprobleme von Rapperswil-Jona nicht lösen

Der Verkehr verschwindet nicht einfach im Tunnel, er wird lediglich verlagert und erscheint an den Ausfahrten wieder an der Oberfläche. An den Einfahrten beim Teuchelweiher, in Kempraten und am Seedamm stauen sich die Fahrzeuge mehr denn je.

85 Prozent des Verkehrs in Rapperswil-Jona selbstgemacht. Der Ziel-, Quell- und Binnenverkehr kann grösstenteils nicht in den Tunnel verlagert werden und belastet das Strassennetz weiterhin.


Insbesondere der Durchgangsverkehr wird mit dem Tunnel gefördert und dadurch Mehrverkehr erzeugt. Das grössere Verkehrsvolumen erhöht die Umweltbelastung insgesamt.

Der Tunnel erleichtert dem ortsfremden Verkehr zwischen Feldbach-Seedamm und Rüti-Seedamm die Durchfahrt durch die Stadt Rapperswil-Jona. Das führt unweigerlich zu Mehrverkehr, welcher die neuen Strassenkapazitäten umgehend wieder konsumieren.


Der Verkehr wird in die Quartiere verlagert: Das Zentrum von Jona, Erlen, Kempraten und Lenggis und weitere Quartiere haben mit erheblichem Mehrverkehr zu rechnen.

Verschiedene Ortsteile in Rapperswil-Jona werden mit dem Tunnel mit Mehrverkehr belastet. Auf der St.Gallerstrasse in Jona und der Rütistrasse und Bubikerstrasse wird die Belastung merklich zunehmen. Der Bus bleibt hier im Stau stecken.


Die geplanten Ein- und Ausfahrten und Tunnelportale in Kempraten, bei der Teuchelweierwiese und beim Seedamm verunstalten das Stadtbild unwiederruflich.

Der Bau einer derart aufwändigen Strasse mitten durch die Stadt ist immer ein starker Eingriff in die städtebauliche Strukturen. Die Unterführung beim Bahnhof Jona zeigt in etwa, wie sich die Stadt an solchen verkehrsdominierten Orten präsentiert. Insbesondere die Ein- und Ausfahrten in der Teuchelweiherwiese, aber auch vor dem Seedamm und in Kempraten werden empfindliche Wunden in das Stadtbild reissen.

 

 


1'300 Unterschriften gegen die Tunnelpläne der Stadt.

Am 16. Mai wurde das Referendum bei der Stadt eingereicht. Damit wird die Bevölkerung über die Haltung der Stadt zu den vorgelegten Tunnelplänen befinden können.

Das Kommitee ist davon überzeugt, dass das vorliegende Vorhaben die Verkehrsprobleme von Rapperswil-Jona nicht löst, sondern im Gegenteil neue Probleme schafft.