VCS-Ziitig 07:

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Jahresbericht der VCS Sektion St. Gallen/Appenzell 2006/2007
Klimaerwärmung – auch ein VCS-Thema


Velobörsen 2007


Verkehrssituation Rapperswil/Jona
Begrenzte Verkehrskapazitäten als Chance nutzen


12. Mai in Jona-Rapperswil
VCS-HV 2007


«Verträglich Reisen»-Magazin


Verbandsbeschwerderecht


Velofahrkurse «Sicher im Sattel»


Jahresbericht der VCS Sektion St. Gallen/Appenzell 2006/2007

Klimaerwärmung – auch ein VCS-Thema

Das beherrschende Umweltthema im letzten Jahr waren die hohen Feinstaubwerte. Seit Al Gore‘s Kinofilm geniesst nun die Klimaerwärmung die volle Medienaufmerksamkeit. Und die Politik spricht gern von dringenden Massnahmen. Neben der Wärme- und Energieversorgung trägt auch die Mobilität zum Klimawandel bei. Der VCS will die Schweiz bewegen – in die richtige Richtung.

Unsere VCS Sektion engagierte sich auch im zurückliegenden Vereinsjahr auf breiter Basis für eine menschen- und umweltgerech te Verkehrspolitik. Wir standen ein für die Interessen der Nicht Motorisierten. Dazu gehört die Förderung des öffentlichen Verkehrs ebenso wie ein sparsamer Energieeinsatz, mehr Verkehrsicherheit und Lebensqualität für alle Verkehrsteilnehmenden.

Verkehrspolitik

April 2006: Vernehmlassung Richtplan-Anpassung St.Gallen
Leider sind erneut keine Fortschritte zu melden. Die vorgesehenen Änderungen stellen viele Weichen falsch. Aus VCS-Sicht besteht kein Bedarf an zusätzlichen Standorten für Fach märkte und Einkaufszentren. Richtplanung be deutet planendes Vorausschauen und kein Wunschkonzert für Gemeindeinteressen. Der VCS vermisst planerische Grundsatzüberlegungen. Eine übergeordnete, kantonale Sicht mit ab schliessender Bezeichnung wünschbarer Standorte wäre ziel führender. So liessen sich notwendige Investitionen und Betriebskosten gezielt und ef€ zient ausrichten.

Frühjahr 2006: Velobörsen
Zum VCS-Frühling gehören die traditionellen Velobörsen. Dank VCS, der IG Velo oder anderen lokalen Institutionen kommen viele noch absolut brauchbare Drahtesel wieder zu einem sinnvollen Einsatz. Infos zu den Velo börsen 2007 €nden Sie auf Seite 4.

Mai 2006: Nein zur Umgestaltung Zürcher Strasse
Mit nur wenigen hundert Stimmen Unterschied ging die Abstimmung zur Umgestaltung der Zürcher Strasse verloren. Eine grosse Enttäuschung für alle, die sich für eine moderne und zukunftsgerichtete Strassengestaltung engagiert haben. Die erste verkehrsberuhigte Hauptstrasse in der Ostschweiz lässt damit weiter auf sich warten. Umso ärgerlicher, weil im Abstimmungskampf von der Gegenseite mit Polemik und unwahren Behauptungen gefochten wurde. Dazu liess die Solidarität anderer Quartiere zu wünschen übrig. Offenbar wird die Zürcher Strasse von vielen nur aus der Optik hinter dem Steuerrad wahrgenommen. Die Aufgabe bleibt ungelöst, die Lebensqualität der BewohnerInnen an stark befahrenen Durchgangsstrassen zu verbessern.

Mai 2006: Eröffnung Velostation
Bahnhof St.Gallen Rund um den Hauptbahnhof St.Gallen gibt es rund 550 Veloabstellplätze. Eher wenig, verglichen mit ähnlichen Bahnhöfen der Schweiz. Jährlich werden rund 100 am Bahnhof abgestellte Velos bei der Polizei als gestohlen gemeldet – ein Viertel aller in der Stadt vermissten Zweiräder. Abhilfe schafft die seit Mai 2006 provisorisch eröffnete bewachte Velostation. Die de€nitive Anlage soll in einer grosszügigen Einstellhalle 350 Velos Platz bieten. Das Provisorium überbrückt die Zeit bis zur Fertigstellung der Fachhochschule (2011). Die Integration der Velostation in die Fachhochschule kam im Rahmen von Gesprächen zwischen der Stadt, dem Kanton und dem VCS zustande. Mehr Infos unter www.velostation.ch sowie www.bahnhofnord.ch.

Juni 2006: Die erste Aldi-Filiale
im Toggenburg Wir haben auch im abgelaufenen Vereinsjahr den Marktauftritt der neuen Discounter wie Aldi und Lidl mit Sorge beobachtet. Die Einkaufsächen dieser Geschäfte liegt jeweils unter 1000 m2, so dass die Projekte nicht der Umweltverträglichkeitsprüfung unterliegen. Diese greift erst ab einer Verkaufsäche von 5000 m2 bzw. 300 Parkplätzen. Bezogen auf die Verkaufsäche grösserer Geschäfte verursachen Aldi & Co. pro Quadratmeter aber drei bis fünf Mal mehr Verkehr. Das VCS Vorstandsmitglied Ruedi Blumer brachte im St.Galler Kantonsrat einen Vorstoss ein, um für vergleichbar lange Spiesse zwischen den Geschäften zu sorgen. Leider ohne Erfolg. Die Stadt St.Gallen kennt übrigens bereits eine ächendeckende Bewirtschaftungspicht für Parkplätze – auch für Aldi-Filialen!

Juni 2006: Keine Einsprache gegen HB Nordwest
Der VCS erhebt keine Einsprache gegen den Überbauungsplan Hauptbahnhof Nordwest und damit die Fachhochschule, obwohl er das vorliegende Projekt für nicht bewilligungsfähig hält. Durch dieses Vorgehen ermöglicht es der VCS den Bewilligungsbehörden, die zwingend notwendigen Korrekturen ohne zeitraubendes Verfahren vorzunehmen. Der VCS fordert insbesondere eine rechtlich einwandfreie Erschliessung des Gebiets mit ankierenden Massnahmen, um die bereits heute zu hohe Verkehrsbelastung des Knotens Blumenbergplatz/Schibenertor zu reduzieren. Nur so lässt sich sicherstellen, dass der öffentliche Verkehr nicht im Stau stecken bleibt.

September 2006: Aktionstag forza 2009 in Rapperswi
Am 8. September veranstaltete die VCS-Regionalgruppe zusammen mit weiteren lokalen Umweltorgansationen einen Aktionstag zur Verlagerung des alpenquerenden Verkehrs. Mit dem Slogan «Für Güter die Bahn – nach Plan!» wurde für die termingerecht Umsetzung der Alpeninitiative geworben. Weitere Infos unter www.alpeninitiative.ch.

September 2006: St.Galler Parkgaragen nicht ausgelastet
Mit zwei Ausnahmen sind alle Parkierungsanlagen der Stadt St.Gallen dem Parkleitsystem angeschlossen. Auslastungszahlen werden aber weder von der Stadt noch den Betreibern des Parkleitsystems veröffentlicht. Dabei wären genau diese Daten für Fragen um das «wie weiter» in der städtischen Verkehrspolitik wertvoll. Die VCS Ortsgruppe St.Gallen liess sich nicht entmutigen und erhob zwischen Anfang Oktober 2005 und Ende April 2006 mit Hilfe eines Internetskripts die Auslastungszahlen auf der Homepage des Parkleitsystems. Das Ergebniss: Die rund 2300 öffentlichen Parkplätze sind während des erhobenen Zeitraums nur an 16 Tagen – und auch dann nur während wenigen Stunden – nahezu vollständig ausgelastet. Ab Herbst ‘06 kamen mit Eröffnung der ausgebauten Brühltorgarage und dem Athletikzentrum weitere 250 Parkplätze dazu. Im Herbst ‘07 folgen 160 Plätze der neuen Tiefgarage Webersbleiche. Und mit Fertigstellung des Kongresszentrums Einstein noch einmal zusätzlich 100. Die Stadt St.Gallen mag Mängel in der Verkehrspolitik aufweisen. Zu wenig Parkplätze können es jedoch nicht sein.

Januar 2007: Argumentations-Flugakrobatik Flugfeld Altenrhein
Eine Konzessionierung des Flugfelds zum Flughafen sei absolut notwendig. Nicht nur für den Ausbau, sondern auch für den Weiterbetrieb im bisherigen Rahmen. In diesem Sinne liess sich auch die Kantonsregierung in einer Antwort auf einen parlamentarischen Vorstoss verlauten. Keine zwei Jahre später iegt die Kantonsregierung zusammen mit dem Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) einen neuen Kurs: Aufgrund des hartnäckigen Widerstands aus dem Vorarlberg ist der Weiterbetrieb der bisherigen Linienüge nun plötzlich auch ohne Konzessionierung möglich. Eine neue Linienverbindung nach Düsseldorf wird bewilligt. Gemäss Medienberichten ist die Flugfeldbetreiberin sogar der Ansicht, dass bis in drei Jahren auch London und Hamburg angeogen werden könnten. Der VCS verurteilt die Argumentations-Flugakrobatik von BAZL und Kanton. Weitere Infos unter www.agf-altenrhein.ch.

Februar 2007: Ausbau Pizolbahn
Der VCS verzichtet nach Studium des Gesamtkonzepts PIZOL 2010 auf eine Einsprachge gegen dasProjekt einer neuen Erschliessungsbahn ab Bad Ragaz. Die Strategie, innerhalb einer Entfernungvongerade mal zwei Kilometern gleich zwei Bahnen zu erstellen,überzeugt den VCS jedoch nicht. Die Promotoren sehen ihr Projekt als «ideale Ergänzung» zum Angebot der Flumserberge mit ihrem direktem S-Bahnanschluss. Die Pizolbahnen Bad Ragaz und Wangs würden sich «komplementär» dazu auf den Individualverkehr ausrichten. Eine Haltung, die auf enttäuschend wenig Engagement für den öV hoffen lässt. Aufgrund ungenügenden Eigen€nanzierung wurde das Gesamtkonzept PIZOL 2010 Ende Februar vorerst gestoppt. Fortsetzung folgt?

 

Einsprachen

September 2006: Einigung zum OBI-Baumarkt/M-Parc
Während die Verhandlungen zum Rheinpark in St.Margrethen per Ende Vereinsjahr andauern, liess sich unter Vermittlung des kantonalen Baudepartements eine Einigung zum OBI-Baumarkt/M-Parc erzielen. Unmittelbar beim Interio-Kreisel ist eine Erweiterung des Säntisparks vorgesehen. Darin Platz €nden soll unter anderem ein OBI-Baumarkt, ein Garten-Center, ein Möbel- sowie ein Sportfachmarkt. Insgesamt bringt der Ausbau neue Verkaufs- ächen in der Grösse von 11‘500 m2 – und zusätzliche 3300 Autofahrten pro Verkaufstag. In der Vereinbarung einigte man sich auf eine leicht reduzierte Parkplatzzahl (255 statt 273) sowie ein Fahrtenmodell. Bei einer Überschreitung der jährlichen Fahrtenzahl steigt der Parkierungstarif um 50 Rappen. Und zwar so lange, bis sich die Verkehrszahlen wieder auf den vereinbarten Höchstwert reduzieren. Bleibt der öffentliche Verkehr regelmässig im Stau stecken, beteiligt sich die Migros zudem an den Kosten einer neuen Busspur.

Mit dieser Einigung konnten die Folgen einer verfehlten Entwicklung im Westen der Stadt dank hartnäckigem Einsatz des VCS wenigstens etwas abgefedert werden. Spät, sehr spät hat die Stadt St.Gallen inzwischen für das Gebiet zwischen Zürcher Strasse, dem Autobahnanschluss und der Gemeinde Gaiserwald auch eine sogenannte "Planungszone" erlassen. Hier sind daher bis auf weiteres nur noch verkehrsextensive Nutzungen möglich.

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Velobörsen 2007

Im VCS-Sektionsgebiet beginnt der Velofrühling am 31. März mit gleich drei Flohmärkten: Rapperswil in der Bildau. St.Gallen unter dem Waaghaus, Sargans in der Markthalle Schohl.

Weiter geht es am 28. April in Flawil in der Schulanlage Grund, Gossau in der Markthalle und Wil vor dem Rathaus.

In Weesen wird am 1. Mai der Tag des Velos beim Primarschulhaus gefeiert.

Auf unserer Homepage www.vcs-sgap.ch sind auf der laufend aktualisierten Liste der Velobörsen
in der ganzen Ostsch

weiz weitere Informationen (genaue Zeit der Veloannahme, Kontaktadressen usw.) aufgeführt.

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Verkehrssituation Rapperswil/Jona

Begrenzte Verkehrskapazitäten als Chance nutzen

Von Urs Bernhardsgrütter

Wie lässt sich der Verkehr in dichten Agglomerationen bewältigen? Diese Frage stellt sich auch im dicht besiedelten Linthgebiet am Rand dreier Kantone und im Einzugsgebiet der Stadt Zürich. Während die neue Schnellstrasse Jona-Schmerikon im oberen Seebezirk zu deutlich mehr Verkehr führte, stagnieren die Verkehrszahlen in der Innenstadt Rapperswil-Jona aufgrund der begrenzten Strassenkapazitäten.

Seit Eröffnung der A53 im Jahr 2004 zwischen Jona und Schmerikon hat der Verkehr auf dem Querschnitt Eschenbach-Schmerikon um einen Viertel zugenommen. Kaum eröffnet spricht man schon darüber, dass in absehbarer Zeit vier Spuren notwendig seien. Ein Phänomen, das bei jeder schnelleren Verkehrsverbindung zu beobachten ist: Die Verkehrszunahme €ndet dort statt, wo die Infrastruktur ausgebaut wurde. Rapperswil-Jona: Verkehr stagniert Im Gegensatz zum Korridor Eschenbach- Schmerikon hat der Autoverkehr in Rapperswil-Jona unterdurchschnittlich zugenommen. In den letzten fünf Jahren wurde auf den vier innerstädtischen Zählstellen eine Verkehrszunahme von nicht einmal
2,5 Prozent verzeichnet. Also jährlich weniger als ein halbes Prozent. Dies ist das Ergebnis der begrenzten Verkehrskapazitäten. Das Strassennetz vermag rein technisch gar nicht mehr Verkehr abwickeln. Die Lichtsignalsteuerungen sind optimiert und ausgereizt. Es hat schlicht keinen Platz mehr für zusätzlichen Autoverkehr in der Stadt. Die starke Bautätigkeit im Raum Rapperswil-Jona zeigt aber, dass die Stadtentwicklung davon nicht negativ beeinträchtigt wird.

Tunnel brächte Mehrverkehr

Die geplanten Ausgaben von gegen 800 Mio. Franken für den Tunnel Rapperswil-Jona würden hingegen die Strassenkapazitäten deutlich erhöhen und schlagartig zu einer Verkehrszunahme führen. Mehrverkehr auf den Zugangsrouten und insbesondere auf der neuen Jonastrasse und dem Seedamm wären zu erwarten. Eine Finanzierung dieses Projektes ist aber derzeitig weniger denn je absehbar. Und so wartet Rapperswil- Jona wohl weitere Jahrzehnte auf eine «Lösung» – und gewinnt damit Zeit, um innert nützlicher Frist sinnvolle Massnahmen umzusetzen.

Umlagerungspotential nutzen

Die begrenzten Verkehrskapazitäten sind eine Chance, den begrenzten Raum innerhalb der Stadt besser zu nutzen. Eine volle S-Bahn-Komposition ersetzt 1000 Fahrzeuge (eine fünf Kilometer langen Autoschlange), ein voller Gelenkbus 150 Autos. Ein Radfahrer benötigt fünfmal weniger Fahr- und Parkäche als ein Auto. Fussgänger legen bereits heute rund 40 Prozent aller Wegetappen im Verkehr zurück, und benötigen dazu weder Fremdenergie noch verursachen sie Lärm. Rund ein Drittel aller Autofahrten sind kürzer als drei Kilometer. Es besteht also Umlagerungspotential. Und das gute daran: Rapperswil-Jona hat es selber in der Hand, Veränderungen zu bewirken: Rund 89 Prozent aller Autofahrten in der Stadt sind hausgemacht, also Ziel-, Quell und Binnenverkehr.

Schritte in die richtige Richtung

Dank der Intervention des VCS und anderer Organisationen wurde die ursprünglich rein auf den Tunnel €xierte Planung thematisch und räumlich aufgeweitet: Im Rahmen der Gesamtverkehrsoptimierung Rapperswil- Jona ist von ächendeckend Tempo 30, einer Aufwertung der Strassenräume und von einer Bevorzugung des öffentlichen Verkehrs die Rede. Für den Velo- und Fussverkehr sollen bessere Verhältnissen geschaffen werden. Auf den Fahrplanwechsel im Dezember 2006 ist ein Stadtbus eingeführt worden, der nun schrittweise ausgebaut werden soll. Der öffentliche Verkehr gewinnt Marktanteile, wenn die Autos im Stau stecken bleiben. Nicht von ungefähr wird im Modelvorhaben Agglo Obersee die S-Bahn als Rückgrad der Verkehrserschliessung zwischen den Zentren Pfäf€kon, Rapperswil-Jona und Rüti propagiert. Die Züge verkehren im Viertelstundentakt. Nachhaltige Lösungen dürfen keine neuen Probleme verursachen. Deshalb sind die Prioritäten und damit auch die €nanziellen Mittel dorthin zu lenken, wo sie ef€zient eingesetzt sind: In den Ausbau des Fuss- und Radverkehrs und des öffentlichen Verkehrs.

Rapperswil-Jona als Denkmodell

Rapperswil-Jona hat mit der begrenzten Strassenkapazität leben gelernt. Dank attraktivem S-Bahnnetz und dichten baulichen Strukturen ist die Stadt trotzdem gut erreichbar. Sie prosperiert. Erst mit begrenzter Strassenkapazität und knappen €nanziellen Ressourcen besteht Druck für neue, intelligente und ef€ziente Lösungsansätze. Diese sollten auch für andere Agglomerationen angedacht werden. So ist es auch für die Stadt St.Gallen nicht sinnvoll, dem wachsenden Verkehr auf der Stadtautobahn einfach zwei weitere Spuren zu geben. Vielmehr ist auch hier nach Lösungen zu suchen, welche auf den bestehenden Strassenkapazitäten aufbauen. Das Verkehrswachstum ist kein Gesetz, sondern das Ergebnis einer verfehlten Planung.

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12. Mai in Jona-Rapperswil

VCS-HV 2007

Wir laden alle Mitglieder herzlich ein zur diesjährigen Hauptversammlung in Jona-Rapperswil. Versammlungsort ist das Restaurant der ADANK Gastronomie an der Eichwiesstr. 20, unweit vom Bahnhof Jona. Einen genauen Situationsplan €ndet Sie unter www.vcs-sgap.ch/hv07.

Programmablauf
Mittagessen ab 11.30 Uhr
Anmeldung bitte bis am 9. Mai unter Tel 071 222 26 32, info@vcs-sgap.ch

Statuarischer Teil ab 13.00 Uhr
mit folgenden Traktanden:

1) Begrüssung
2) Wahl der SimmenzählerInnen
3) Protokoll HV 2006
4) Jahresbericht
5) Jahresrechnung und Revisorenbericht 2006, Budget 2007
6) Wahlen
7) Varia

Allfällige Anträge sind bis spätestens zwei Wochen (28. April) vor der HV schriftlich einzureichen. Die Jahresrechnung ist ab Ende April auf unserer Homepage einsehbar. Referat 14.00 Uhr Verkehrsexperte Patrick Ruggli (Ernst Basler + Partner) spricht über die Verkehrssituation im Raum Rapperswil Jona/Pfäf€kon. Je nach Witterung besteht im Anschluss daran die Möglichkeit einer gemeinsamen kleinen Velotour.

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«Verträglich Reisen»-Magazin

Auch dieses Jahr erschien im fairkehr-Verlag des VCD (Verkehrsclub Deutschland) «Verträglich Reisen», das Magazin für Reisen und Umwelt. Wer für 2007 sozial- und umweltverträgliche Reiseziele sucht, €ndet im Heft einen grossen Fundus an Tipps und Anregungen. Das Magazin liegt kostenlos auf beim Claro Weltladen in St.Gallen und am St.Galler VCS-Veloohmarkt vom 31. März. Wir stellen es Ihnen aber auch gern per Post zu. Überweisen Sie dazu bitte Fr. 5.– auf unser Konto 90- 2587-9 mit dem Vermerk "Verträglich Reisen". Mehr Infos rund ums Reisen unter www.vertraeglich-reisen.de.

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Verbandsbeschwerderecht

In einigen wenigen Fällen haben wir auch im 2006 vom Verbandsbeschwerderecht Gebrauch gemacht. Wir wollen dies auch in Zukunft tun und wehren uns – gemeinsam mit anderen Ver bänden – für dieses Recht. Im Kanton St.Gallen ebenso wie auf eidgenössischer Ebene. Die Verbandsbeschwerde ist ein Recht «für», und nicht ein Recht «gegen». Für die Umwelt und für die Gesundheit der Bevölkerung wollen wir auch in Zukunft rechtlichen Schutz erstreiten können! Weitere Infos unter www.verbandsbeschwerde.ch, www.fuer-natur-und-heimat.ch.

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Velofahrkurse «Sicher im Sattel»

Die von der IG Velo und dem VCS mit Unterstützung der Polizei und des Fonds für Verkehrssicherheit durchgeführten Velofahrkurse für Kinder und ihre Erwachsenen €nden jedes Jahr grösseren Anklang. Im letzten Jahr haben über 900 Personen teilgenommen. Das Angebot ist entsprechend ausgebaut worden. VCS- und IG-Velo-Mitglieder pro€- tieren besonders, denn für sie ist die Teilnahme an den Velokursen kostenlos! Weitere Infos: www.vcs-sgap. ch und www.igvelo.info

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