Inhalt VCS Leonardo, 03/Nr. 7:

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Vorschläge des VCS für die Agglomeration St. Gallen:
So lösen wir die Verkehrsprobleme der Agglomeration St. Gallen


Zur Abstimmung vom 8. Februar 2004
Das Anti-Avanti-Komitee ist gestartet


Stellenangebot:
VCS Geschäftsleiterin / Geschäftsleiter (50 %)


Vorschläge des VCS für die Agglomeration St. Gallen

So lösen wir die Verkehrsprobleme der Agglomeration St. Gallen

Das Strassennetz der Agglomeration wird das alljährliche Verkehrswachstum schon in naher Zukunft nicht mehr bewältigen können. Ein massiver Ausbau des öffentlichen Verkehrs ist das Gebot der Stunde und die VCS-Ideen dazu liegen auf dem Tisch.

Das Strassennetz in der Agglomeration St. Gallen ist stark belastet: Auf der Stadtautobahn verkehren täglich 60'000 Fahrzeuge und einige Hauptstrassen haben über 20'000 Autos und Lastwagen zu verkraften. Die Siedlungsentwicklung in der Agglomeration, der Bau von Einkaufszentren am Stadtrand sowie das höhere Parkplatzangebot im Zentrum lassen das Ver-kehrsvolumen auf den Strassen um jährlich ca. 2 Prozent wachsen. In absehbarer Zeit stösst die Stadtautobahn an ihre Kapazitätsgrenze; es drohen Staus und der Überlauf des Verkehrs auf das städtische Hauptstrassennetz und die Quartiere. Der VCS ist der Überzeugung, dass Strassenausbaustrategien weder finanzierbar sind noch zum Ziel führen. Vielmehr muss alles getan werden, um den Anteil des Fuss- und Radverkehrs sowie des öffentlichen Ver-kehrs – im Agglomerationsbereich die wirtschaftlicheren und wesensgerechteren Ver-kehrsarten – markant zu steigern.

Im städtischen Umfeld sind einerseits die Distanzen kurz und andererseits kann in dichten Siedlungsstrukturen der öffentliche Verkehr (ÖV) seine Stärken als Massenverkehrsmittel ausspielen. Während in den 1980er-Jahren mit der Stadtautobahn eine Grossinvestition für den motorisierten Individualverkehr getätigt wurde, fährt der ÖV immer noch auf den gleichen Schienen und den gleichen Buslinien wie vor Jahrzehnten und hat ausserdem den Verlust des städtischen Tramnetzes zu verkraften. Der VCS fordert nun einen ähnlichen Effort für den ÖV-Ausbau, wie es seinerzeit der Stadtautobahnbau war, und hat in einer Studie1 entsprechende Ideen vorgelegt.

Der ÖV in der Agglomeration St. Gallen soll mit folgenden fünf Massnahmen gefördert werden:

Andreas Bernhardsgrütter

(Fotolegende:) 60 Autos oder 1 Bus, das war am 22. September (Aktionstag «In die Stadt ohne mein Auto») die an der Lämmlisbrunnenstrasse in St. Gallen buchstäblich in den Raum gestellte Frage. Die sinnfällige Umsteigeaktion schaffte es sogar ins «10 vor 10».
ZVG

Die Studie «Richtig verkehrt» kann zum Preis von Fr. 10.– im Sektionssekretariat bestellt werden.

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Zur Abstimmung vom 8. Februar 2004

Das Anti-Avanti-Komitee ist gestartet

Am 8. Februar 2004 entscheiden die Stimmberechtigten über den Gegenvorschlag zur Avanti-Initiative (s. Dossier S. 10–15): Der Abstimmungskampf steht unmittelbar bevor. Die VCS-Sektion St. Gallen/Appenzell will ihn mit grösstmöglichem Einsatz und wirkungsvoll führen und hat deshalb gemeinsam mit weiteren Organisationen und Parteien ein regionales gegnerisches Komitee gegründet.

Die Vorlage geht weit über die Forderungen der zurückgezogenen Initiative hinaus: Alpenschutz und Verlagerungspolitik bleiben auf der Strecke. Zudem hebelt das eingebaute Sonderkässeli (Verkehrsfonds) die Schuldenbremse aus. Schulen und Spitäler schliessen, um ein wahnwitziges Strassenbauprogramm durchziehen zu können?

Um Erfolg zu haben, sind wir auf die Mithilfe zahlreicher Mitglieder angewiesen. Wir hoffen auf Ihre Unterstützung, melden Sie sich bitte auf unserer Geschäftsstelle!

Der Vorstand

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Stellenangebot

VCS - Geschäftsleiterin / Geschäftleiter (50 %)

Als Geschäftsleiterin oder Geschäftsleiter sind Sie unsere erste Ansprechsperson bei Anfragen unserer Mitglieder und der Medien. Neben der Administration der Sektion, gehört zu den Aufgaben der Geschäftsleitung das Lobbying in Politik und Verwaltung, Öffentlichkeits- und Projektarbeit sowie die Vorbereitung der Sitzungen des Vorstandes.

Wir bieten zeitgemässe Arbeitsbedingungen, einen zentral gelegenen Arbeitsplatz, eine angemessene Entlöhnung sowie eine anspruchsvolle und spannende Aufgabe.

Von Bewerberinnen und Bewerbern erwarten wir eine Identifikation mit den Zielen des VCS, gute Kommunikationsfähigkeiten, Stilsicherheit und den geübten Umgang mit PC und Buchhaltung. Sie sind selbstständiges Arbeiten gewöhnt und engagieren sich für einen umweltfreundlichen Umgang mit der Mobilität. Von Vorteil sind Erfahrungen in der Öffentlichkeitsarbeit und einen guten Einblick in die Verkehrspolitik.

Fragen können gerichtet werden an die jetzige Stelleninhaberin: Margot Benz,

Tel: 071 222 26 32

Ihre Bewerbung erwarten wir bis zum 20. Dezember 2003
an die Geschäftsstelle des VCS, Marktgasse 14, 9004 St. Gallen.