Inhalt VCS Leonardo, 06 / Nr. 2:

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Flugfeld Altenrhein
Froh über Vorarlberger Widerstand


Velofahrkurse
«Sicher im Sattel» neu auch in Wil


Abstimmung in der Stadt St. Gallen:
Ja zur neuen Zürcherstrasse!


Einsprache
Rheinpark St. Margrethen


Flugfeld Altenrhein

Froh über Vorarlberger Widerstand

Während die Behörden des Kantons St. Gallen und der Region Rorschach einen Ausbau des Flugbetriebs und die Konzessionierung des Flugfeldes Altenrhein befürworten, lehnt die Vorarlberger Regierung eine Mehrbelastung der Bevölkerung ab. Dadurch werden die Ausbaupläne der privaten Flugplatzbetreiber empfindlich beeinträchtigt. Die Umweltverbände sind froh über die klare Haltung der Vorarlberger.

Die Haltung der Kantonsregierung im Zusammenhang mit dem Flugfeld Altenrhein ist widersprüchlich: Während sie eine Mehrbelastung durch den Flugbetrieb im westlichen Kantonsteil mit gutem Grund ablehnt, nimmt sie eine Mehrbelastung der Bevölkerung im Umfeld von Altenrhein offenbar in Kauf.


«Sicher im Sattel» neu auch in Wil

Im vergangenen Jahr haben über 400 Kinder und Erwachsene an den von der IG Velo in Zusammenarbeit mit dem VCS organisierten Velofahrkursen in Gossau, Goldach, Herisau und St. Gallen teilgenommen. Das Angebot wird 2006 auf Wil ausgedehnt. Für VCS- und IG-Velo-Mitglieder ist die Kursteilnahme kostenlos.

Bekanntes auffrischen, Neues lernen und spielerisch vertiefen: Die Velofahrkurse «Sicher im Sattel» sind auf den Verkehrsunterricht in den Schulen abgestimmt und ergänzen das Angebot der Polizei ideal; sie werden massgeblich durch den Fonds für Verkehrssicherheit unterstützt. Zielpublikum sind Kinder ab Schuleintritt in Begleitung einer erwachsenen Person, geübt wird in den Grundkursen gruppenweise im Verkehrsgarten, auf abgesperrten Plätzen und Quartierstrassen.

Die Daten der Kurse sind auf unserer Homepage abrufbar. Weitere Informationen erteilt auch das Sektionssekretariat.

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Ja zur neuen Zürcherstrasse!

Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger der Stadt St. Gallen werden am 21. Mai 06 über die Umgestaltung der Zürcherstrasse befinden können. Ein Ja könnte den Weg frei machen zur Aufwertung eines wichtigen innerstädtischen Raumes.

Die Zürcherstrasse tangiert das Quartierzentrum von Lachen. Der heutige Zustand der Strasse und der Werkleitungen verlangt nach einer umfassenden Sanierung. Dies ist die Gelegenheit, das Quartierzentrum von Lachen aufzuwerten und für das Gewerbe und die Anwohnerschaft attraktiver zu machen.

Zahlreiche Beispiele von umgestalteten Hauptstrassen zeigen, dass sich mit den Mitteln der Strassenraumgestaltung die Verhältnisse auch an stark belasteten Strassen verbessern lassen, ohne dass die Verkehrskapazität darunter leidet. Diese Erfahrungen muss sich auch St. Gallen zunutze machen. Die Zürcherstrasse ist ein Modellvorhaben, das auf andere Strassenzüge übertragen werden könnte.

Mit 19 Millionen Franken handelt es sich um eine gewichtige Vorlage. Die Kosten sind zum grössten Teil auf die umfangreiche Erneuerung der Werkleitungen zurückzuführen. Einen Teil der Kosten übernimmt der Kanton als Werkeigentümer der Staatsstrasse. Als eigentliche Mehraufwendungen für gestalterische Massnahmen verbleiben der Stadt ca. 1,5 Millionen Franken.

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Rheinpark St. Margrethen

Die VCS-Sektion St. Gallen/Appenzell hat im Zusammenhang mit der Erweiterung des Rheinparks St. Margrethen eine Einsprache deponiert und fordert die Einführung einer Parkplatzbewirtschaftung. Damit sollen in St. Margrethen die gleichen Spielregeln gelten, wie sie im Pizolpark oder am Säntispark eingeführt wurden. Der VCS trägt mit dieser Einsprache dazu bei, dass heutige Umweltstandards umgesetzt werden.
Mit der Erweiterung des Rheinparks wird gleichzeitig die Parkplatzzahl leicht reduziert und die Anbindung an den öffentlichen Verkehr verbessert, was der VCS ausdrücklich anerkennt. Er hat seine Einsprache deshalb auf den Punkt Parkplatzbewirtschaftung beschränkt.

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