Projektstudie des ASTRA auch zum Langsamverkehr
und zum öffentlichen Verkehr!
St.Gallen, 14. September 2010. Die angekündigte Projektstudie des Bundesamtes für Strassen ASTRA zur Engpassbeseitigung auf der Autobahn A1 im Raum St. Gallen soll nicht nur Massnahmen im Bereich des motorisierten Individualverkehrs MIV sondern auch solche zum öffentlichen Verkehr untersuchen.
Laut der Pressemitteilung des Bundesamtes für Strassen ASTRA vom 8. September 2010 wird in den nächsten zwei Jahren eine Projektstudie zur Engpassbeseitigung auf der Autobahn A1 im Raum St. Gallen erstellt werden.
Am 7. März 2010 hat das St. Galler Stimmvolk mit 59 % deutlich ja gesagt zum Reglement für eine nachhaltige Verkehrsentwicklung. Damit ist der Stadtrat beauftragt, dafür zu sorgen, dass der motorisierte Individualverkehr in der Stadt St.Gallen nicht weiter zunimmt und das Verkehrswachstum über den öffentlichen Verkehr und den Langsamverkehr aufgefangen wird.
Mit dem Bau der so genannten Südspange würde das Gegenteil eintreten. Der Ausbau der Strassenkapazität würde das Wachstum des motorisierten Individualverkehrs weiter fördern. Im Gegenzug würde vor allem der Langsamverkehr noch unattraktiver, nicht zuletzt im Bereich der zahlreichen neuen Ein- und Ausfahrten. Die Südspange dient einzig der Erhaltung der Funktionsfähigkeit des Strassennetzes und der Entlastung der Innenstadt. Kann das Verkehrswachstum durch andere Verkehrsträger aufgenommen werden und ist keine Entlastung der Innenstadt nachzuweisen, so entfällt die Legitimation für diese Strasse.
Um dem Auftrag der Stimmbürger/innen gerecht zu werden, ersuchen wir das ASTRA, in seiner Studie nicht nur Strassenalternativen zur Südspange, sondern auch öV- und Langsamverkehrsmassnahmen zu prüfen.
Das Projekt S-Bahn St. Gallen 2013, über das wir am kommenden 26. September abstimmen werden, zeigt die Dringlichkeit auf diesen Gebieten deutlich auf. So sollen die Stadtbahnhöfe Winkeln und Bruggen mit der neuen S-Bahn schlechter bedient werden als heute. Auf dem Hauptkorridor Wil – St.Gallen – Rorschach soll gerade ein Zug pro Stunde durchfahren. Verbesserungen scheitern v.a. an der ungenügenden Infrastruktur.
Die bekannten Schätzungen für die Kosten der Südspange reichen von 1.2 bis 1.55 Milliarden Franken. Mit diesen Mitteln könnte im öffentlichen Verkehr in der Agglomeration St. Gallen ein riesiger Fortschritt erzielt und der Strassenausbau überflüssig gemacht werden.
Wir erwarten deshalb, dass die Studie des ASTRA:
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Die Auswirkungen eines Strassenausbaus auf das Gesamtverkehrsaufkommen
und den Modal-Split aufzeigt (und damit die Übereinstimmung mit dem
Reglement für eine nachhaltige Verkehrsentwicklung);
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Die Möglichkeiten von öV-Alternativen mit Kosten in ähnlicher Grössenordnung
untersucht;
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Prüft, ob das heutige Strassennetz nicht genügt, sofern die Lenkungs- und
Förderungsmöglichkeiten, welche den Behörden heute zur Verfügung stehen,
konsequent umgesetzt werden.
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VCS zum Projekt «Durchmesserlinie» Appenzeller Bahnen
Das Kind mit dem Bad ausschütten?
St. Gallen, 03. Juni 2010. Der Quartierverein Riethüsli ist zu recht unzufrieden mit dem
vorgelegten Projekt für den Riethüslitunnel der Appenzeller Bahnen. Anstatt sich konsequent für
die notwendigen Verbesserungen einzusetzen, will man das Projekt nun mit einer aussichtslosen
Petition zum Scheitern bringen.
Zwei Elemente des als Südschaukel bezeichneten Projektes haben zu grossem Unmut im Quartier
geführt:
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Erstens hat man das Tunnelportal mitten ins Quartier gelegt. Die lange Einfahrrampe würde das Riethüsli in seinem Zentrum in zwei Teile schneiden.
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Zweitens soll während der Bauzeit für eineinhalb Jahre der gesamte Verkehr durch die Wohnquartiere geleitet werden.
Beides ist inakzeptabel.
Jetzt ist der Quartierverein Riethüsli allerdings einem selbsternannten „Verkehrsexperten“ aufgesessen,
der den Quartierverein für sein ersönliches Ziel instrumentalisiert, mit seinemWagen möglichst ungehindert in die Stadt zu fahren. Der Quartierverein hat dessen Forderung übernommen und setzt sich für einen Strassentunnel zwischen dem Autobahnanschluss Kreuzbleiche und der Stadtgrenze ein. Er verspricht sich davon, den Verkehrsstaus im Riethüsli und auf der St.Leonhardsbrücke damit beizukommen.
Und noch ein Tunnel und noch ein Tunnel
Allein in der Stadt St.Gallen gibt es mehr als 20 Verkehrsmessstellen an Strassen, die mit über 10'000 Fahrzeugen pro Tag ähnlich hoch belastet sind wie die Teufenerstrasse. Und an jeder dieser Strassen leben Menschen die genau so unter dem Verkehr leiden. Wollte man jede dieser Strassen mit Umfahrungstunnels entlasten, so müsste der Bund seine gesamten Mittel für den Agglomerationsverkehr in St.Gallen „verlochen“.
Aber das ist vermutlich zu weit gedacht. Da schaut man lieber nur auf sich. Habe ich mein Tunnel, gehen mich die Probleme der anderen nichts mehr an.
Die Kosten des Vorschlags sind viel zu optimistisch geschätzt und einige Elemente sind technisch nur mit unverhältnismässig hohem Aufwand umsetzbar. Aber stellen wir uns mal vor, es ginge irgendwie doch. Was wären die Folgen?
Wohnen im steuergünstigen Teufen - Arbeiten, Einkauf und Ausgang in der Stadt. Die Reise mit dem öffentlichen Verkehr würde unattraktiver, die Fahrt mit dem eigenen Auto dafür schneller und bequemer. Als Folge würde der Individualverkehr noch weiter zunehmen. Während der Verkehr im Riethüsli dank eines solchen Tunnels etwas abnehmen würde (ein erheblicher Teil des Verkehrs ist hausgemacht, er wird deshalb nicht verschwinden), würden die angrenzenden Quartiere noch mehr belastet.
Die Petition sei nicht gegen das Bahnprojekt der Südschaukel gerichtet, sagt Quartiervereinspräsident Kundert im Tagblatt. Dabei lässt sich der Vorschlag technisch nur umsetzen, wenn der Bahnbetrieb zwischen St.Gallen und Lustmühle, und in der Folge wohl auf der ganzen Strecke, eingestellt wird. Entweder hat man den Vorschlag gar nicht gelesen oder man verfolgt hier ein doppeltes Spiel.
Das Kind mit dem Bade ausschütten?
So war das Editorial in einer der letzten Ausgaben der Riethüsli Zeitung betitelt. Mit seiner Petition riskiert der Vorstand des Quartiervereins nun genau dies. Anstatt sich konsequent und hart für die notwendigen Verbesserungen des vorliegenden Projektes einzusetzen, hängt man unrealistischen und weltfremden Wunschträumen nach und gefährdet damit das einzige Projekt, welches gute Chancen auf eine Realisierung hat. Der Verkehrsclub der Schweiz (VCS) verwirft die Idee einer weiteren Tunnelumfahrung in St.Gallen als unsinnig und unbezahlbar. Die Förderung des motorisierten Verkehrs aus dem Appenzellerland ist für ihn grundfalsch. Richtig ist die von den Behörden angestrebte Verbesserung des Bahnangebots aus Richtung Appenzell-Teufen.
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Tram-Petition geht jetzt richtig los!
St.Gallen, 23. März 2010: Die Tram-Petition, welche vor etwas mehr als einer Woche lanciert wurde, startet nun richtig.
Die Online-Petition, welche bereits mehrere Tage läuft, haben bereits über 200 St. Gallerinnen und St. Galler unterschrieben.
Die Online-Petition stellt allerdings nur einen Teil der Petition dar. Damit wirklich alle unterschreiben können, auch solche ohne E-Mail-Adresse oder Internet, kann die Petition ab heute auch auf Papierbögen unterschrieben werden.
Weiter haben sich zu den Initianten JUSO, SP und VCS nun auch die Jungen Grünen, die Jungen Grünliberalen, der Mieterverband und umverkehR gesellt. In diesem Bündnis soll die Petition gesammelt werden, damit es in St. Gallen mit dem Tramprojekt endlich vorwärts geht. Mit
Aktivitäten während der Sammelphase ist zu rechnen: Neben normalen Sammelaktionen soll auch mit der ein oder anderen kreativeren Aktion auf das Projekt aufmerksam gemacht werden.
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Packen wir es an!
St. Gallen, 10. März 2010. Der VCS St.Gallen–Appenzell ist hoch erfreut über die deutliche Annahme der Städteinitiative von Umverkehr und VCS. Er dankt den vielen mitbeteiligten Organisationen für ihre Unterstützung. Jetzt gilt es, Massnahmen zu ergreifen.
Die grosse Mehrheit der stimmberechtigten Schweizerinnen und Schweizer verfügen über ein Auto. Trotzdem haben in St.Gallen fast 60% ja zur Städteinitiative gesagt.
Offensichtlich hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass immer mehr Verkehr nicht immer mehr Lebensqualität bedeutet. Die Bevölkerung leidet nicht nur unter den direkten Auswirkungen wie Lärm, Abgasen und Unfällen. Es sind auch Anspannung, Gehetze und Gedränge im Verkehr, die an den Nerven und der Gesundheit zerren. Die Stadt ist nicht nur Geschäfts- und Wirtschaftszentrum, sondern auch der Lebensraum für die über 70'000 Bewohnerinnen und Bewohner.
In dieser Richtung interpretiert der VCS das Ergebnis vom letzten Wochenende. Und in dieser Richtung fordern wir den Stadtrat zum Handeln auf. Unsere Stadt braucht mehr Lebens- und Aufenthaltsqualität.
Die Umgestaltung der grossen Plätze in St.Gallen ist ein wichtiger Schritt in dieser Richtung. Beim Gallusplatz wird langsam erkennbar, wie so etwas aussehen kann. An der Gestaltung von Bahnhofplatz und Marktplatz wird noch gearbeitet. Ob mit oder ohne Parkgarage, wird das Stimmvolk entscheiden.
Weitere grosse Projekte müssen in Angriff genommen werden: der Riethüslitunnel, die separate öV-Spur, eine attraktive Tramlinie. Bis sie realisiert sind, werden jedoch noch Jahre vergehen.
Es gibt aber auch rasch umsetzbare Massnahmen, mit denen bei geringem Aufwand viel erreicht werden kann:
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Die Stadt setzt eine Langsamverkehrsbeauftragte ein und spricht einen Rahmenkredit, damit Fuss- und Radwegmassnahmen zügig geplant und auch umgesetzt werden können. So entsteht ein zusammenhängendes sicheres Velowegnetz und geeignete gedeckte Abstellplätze.
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Die Stadt setzt eine Fussgänger- und öV-freundliche Lichtsignalsteuerung um, damit die Busse auch in den Stosszeiten pünktlich verkehren können und damit das Überqueren von Strassen ohne minutenlange Wartezeiten und anschliessenden Sprints möglich wird.
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Die Stadt geht Strassenraumgestaltungen aktiv an, damit der Verkehr auch auf den Hauptachsen menschen- und nicht nur autogerecht fliesst.
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Die Stadt wehrt sich energisch gegen den Abbau des S-Bahn-Angebotes in Bruggen, Winkeln und St.Fiden. Schnelle Direktverbindungen nach Zürich sind wichtig, aber sie lösen nicht die Probleme unserer Agglomeration.
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Die Stadt verbessert das Busangebot an den Wochenenden und während den Randstunden.
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Die Stadt setzt sich für einen Rückzug des Dossiers Südspange ein, damit der Kanton die Kapazitäten im Baudepartement für gute Lösungen statt für teure Träume verwenden kann.
Der VCS wird sich auch nach der Annahme der Städteinitiative aktiv und gestärkt für Verbesserungen im öV und Langsamverkehr einsetzen, damit der jährliche Umsetzungsbericht der Stadt über weitere St.Galler Erfolgsgeschichten berichten kann.
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UGS und VCS: Verkehrsentlastung Rapperswil-Jona?
Die UGS Unabhängig-Grün-Sozialen Rapperswil-Jona und Linth sowie die VCS Regionalgruppe See-Gaster verlangen vom Stadtrat Rapperswil-Jona die Prüfung und Umsetzung von geeigneten Sofortmassnahmen zur Verkehrsentlastung.
UGS und VCS sind sich nach der kürzlich in Jona abgehaltenen Strategie-Sitzung einig, dass die Stadt Rapperswil-Jona jetzt und nicht erst in 10 bis 15 Jahren geeignete Massnahmen zur Verkehrsentlastung prüfen und umsetzen soll. Im Zentrum der Forderungen stehen die weitere Förderung des öffentlichen Verkehrs mittels Bussen sowie die Wiederaufnahme der Idee einer Stadtbahn in einem angepassten Format. Spätestens mit dem nächsten ÖV-Programm des Kantons St. Gallen soll dieses Vorhaben realisiert werden. Mit dem bisherigen Ausbau des ÖV's hat gleichzeitig die Entlastung der Strassen vom MIV Motorisierten Individualverkehr nämlich bereits eingesetzt. Der Taktfahrplan und ein intelligentes Haltestellennetz machen es möglich und es besteht immer noch Potential. Zusätzlich sollte, wie bereits in der Vernehmlassung zum neuen Parkierungsreglement durch VCS und UGS angeregt, das „Push and Pull“-System konsequent umgesetzt werden.
Mit „Push“ (Drücken) sollen die Automobilistinnen und Automobilisten mittels absolut flächendeckenden Parkgebühren zum Umsteigen gelenkt werden. Anderseits kann durch Ortsbillete mit „Pull“ (Ziehen) das Umsteigen auf die öffentlichen Verkehrsmittel gesteigert werden. Die generelle Verbesserung und Ergänzung der Parkierungsmöglichkeiten für Zweiräder im öffentlichen Raum und bei Geschäften in der ganzen Stadt Rapperswil- Jona würde gleichfalls helfen, die Strassen vom MIV zu entlasten.
Eine weitere Entlastung bringen temporäre Fahrbeschränkungen und Umleitungen zu Stosszeiten für den Lastwagen-Transit über den Seedamm. Über die Pförtneranlagen mittels Lichtsignalen am Seedamm, an der Zürcherstrasse, in der Schönau und im St.Dionys in Spitzenzeiten ist zudem die ein- und ausfahrende Gesamtverkehrsmenge mit dem legitimen Bedürfnis nach Verkehrsbeschränkung und angemessener Wohn- und Aufenthaltsqualität in der Stadt in Übereinstimmung zu bringen. Abklärungen über die Machbarkeit solcher Lösungen werden als dringliche Sofortmassnahme gefordert.
Diverse Schweizer Städte wie Bulle FR, Riehen BS, Arbon TG und Zizers GR sind Rapperswil-Jona um Jahre voraus. Allenfalls sind Vorstösse in den politischen Gremienwie zum Beispiel im Kantonsrat parteiübergreifend zu tätigen. Das Ziel der Verkehrsentlastung ist ja nicht die Steigerung der Verkehrsmenge sondern die Steigerung der Lebensqualität in Rapperswil-Jona. Die Zeit des Wartens auf ein Wunder wäre somit beendet und die Stadtbevölkerung könnte wieder Hoffnung schöpfen.
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Reglement für eine nachhaltige Verkehrsentwicklung (Städteinitiative)
Nur ein städtisches Ja am 7. März legt die richtigen
verkehrspolitischen Weichen!
St. Gallen, 20. Januar 2010: Als Mitinitiant der StädteInitiative, welche nun als „Reglement für eine nachhaltige Verkehrsentwicklung“ zur Abstimmung gelangt, wird der VCS auch weiterhin für die nachhaltige Verkehrsentwicklung einstehen.
Das „reglement für eine nachhaltige Verkehrsentwicklung, welches am 7. März zur Abstimmung kommt, fordert, dass das zukünftige Verkehrswachstum in der Stadt St.Gallen mit dem ÖV, Fuss- und Veloverkehr aufgefangen wird. Ein städtisches Ja am 7. März ist ein klares Zeichen für eine nachhaltige Stadt- und Verkehrsentwicklung.
Mit dem Reglement wird der Standort St. Gallen langfristig gestärkt und attraktiver. Richtig umgesetzt könnten die hohe Lebensqualität, die gemütlichen Einkaufsstrassen in der Innenstadt, der gesteigerte Komfort im ÖV und die sichereren Velo- und Fusswege St. Gallen dadurch neu als ideale Wohn- und Arbeitsstadt etablieren.
Um das ÖV-Angebot noch attraktiver zu machen, können wir in St.Gallen doch einiges verbessern: Bessere Bedienung der Stadtbahnhöfedurch die Bahn zumindest alle
Viertelstunde, Verlängerung der städtischen Linien zu den S-Bahnhöfen über die Stadtgrenzen hinaus, Lücken bei der Versorgung einzelner Stadtquartiere (z.B. südliche Altstadt, Wildegg) mit neuen Linien schliessen, die Eigentrassierung der Busse an neuralgischen Stellen ausbauen und damit den Busverkehr beschleunigen, die Ausstattung und Anordnung der Haltestellen verbessern und den Takt verdichten - auch an den Nebenverkehrszeiten, am Samstag und Sonntag. Die Ausdünnung des ÖV-Angebots mit dem Ferienfahrplan gehört abgeschafft.
Visionäre Projekte wie eine Tramlinie für St. Gallen erhielten neuen Schub und Investitionen in die effizienten Verkehrsalternativen würden zur Pflicht. Der ÖV braucht für die gleiche Transportmenge viel weniger Platz als der motorisierte Individualverkehr. Im Vergleich braucht der Trolleybus pro transportierten Fahrgast nur einen Bruchteil der Energie. Ein geringerer Energieverbrauch bedeutet auch
weniger Luftverschmutzung und mehr Lebensqualität.
Die umweltfreundlichen Verkehrsmittel bringen nur Vorteile und ihnen gehört darum die verkehrspolitische Zukunft der Stadt St. Gallen! Das „reglement für eine nachhaltige Verkehrsentwicklung“ fordert genau das. Darum wird der VCS zusammen mit den anderen unterstützenden Organisationen und Parteien für ein städtisches Ja am 7. März 2010 kämpfen. Damit schon bald die richtigen Weichen gelegt werden können!
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