26. VCS-Veloflohmarkt unter
dem Waaghaus,
Neu: Annahme Freitag 16.30 bis 18.30 Uhr
Samstag ist Velo-Frühling!
St. Gallen, 6. April 2008. Auch dieses Jahr veranstaltet die VCS-Ortsgruppe
unter dem Waaghaus als Einstieg in die warme Jahreszeit den Veloflohmarkt.
Zum 26. Mal können die St.Gallerinnen und St.Galler damit zu fairen
Bedingungen Zweiräder kaufen bzw. nicht mehr benötigte Fahrzeuge
wieder in den Verkehr bringen. Auf dem Flohmarkt finden sich Dreiräder
für den velomobil werdenden Nachwuchs ebenso wie robuste Citybikes
für den täglichen Einkauf oder elegante Sporträder für's
Konditionstraining.
Das Velo ist im Stadtverkehr praktisch, umweltfreundlich, billig - und
schnell. Die VCS-Ortsgruppe trägt mit ihrem Veloflohmarkt dazu bei,
dass die in Kellerverliesen geparkten oder auf dem Estrich versorgten
Zweiräder den Weg zurück ans Licht und damit ins Leben auf unseren
Strassen finden.
Neuerung: Velo-Annahme schon ab Freitag
In den Verkauf gelangen nur fahrbare Zweiräder. Als Neuerung beginnt
die Velo Annahme dieses Jahr schon am Vortag, also am Freitag zwischen
16.30 bis 18.30 Uhr. Auch am Verkaufs-Samstag nimmt der VCS ab 8.00 Uhr
weitere Fahrräder für den Verkauf entgegen.
Veloabholservice
Gegen einen Unkostenbeitrag von Fr. 5.-/Velo (für VCS-Mitglieder
gratis) holt der VCS am Freitag auch Fahrräder ab. Telefonische Anmeldung
bis spätestens Donnerstag zwischen 7.00 bis 22.00 Uhr unter der Nummer
071 245 95 37.
Veloverkauf
Der Flohmarkt öffnet seine Türen um Punkt 9.00 Uhr. Der Verkauf
schliesst um 12.30 Uhr, ebenso die Kasse für die Auszahlung der Verkaufserlöse.
Unverkaufte Velos sind wieder abzuholen. Über zurückbleibende
Zweiräder verfügt der VCS ab 12.30 Uhr frei.
Verzeichnis aller Veloflohmärkte in der Ostschweiz unter www.vcs-sgap.ch.
zur Übersicht
|
Strassenverkehrsabgaben: Lenkungswirkung noch
zu klein
Zu wenig Plus: Dem Bonus fehlt der Malus
St. Gallen, 29. März 2008. Die VCS Sektion St.Gallen/Appenzell
begrüsst die regierungsrätliche Botschaft zur steuerlichen Entlastung
emissionsarmer Fahrzeuge. Voraussetzung für den Steuerbonus ist nicht
nur ein Energielabel der besten Kategorie A, sondern auch ein CO2-Ausstoss
von maximal 130 g/km und bei Dieselfahrzeugen ein Partikelfilter. Allradbetriebene
Offroader kommen damit - wie vom VCS gefordert - nicht in den Genuss von
Steuergeschenken. Zum Bonus fehlt aber noch ein wirksames Malus. Und damit
ein finanziell lohnenderes Plus für förderungswürdige Fahrzeugkategorien.
Positiv bewertet der VCS die Absicht der Regierung, als Voraussetzung
für eine Steuerbefreiung einen Grenzwert von 130 g/km CO2 und bei
Dieselfahrzeugen einen wirkungsvollen Partikelfilter festzulegen. So erfüllen
von den 4000 bis 5000 heute zugelassenen Fahrzeugmodellen nur rund 200
alle drei Voraussetzungen. Richtigerweise befinden sich darunter keine
Offroader.
Der Einnahmeausfall aus dem Steuerbonus soll durch eine Änderung
des Steuertarifs kompensiert werden. Neben einer Steuererleichterung für
die förderungswürdige Neuwagenpalette möchte der VCS Fahrzeuge
mit schlechten Umweltwerten mit einer spürbar höheren Motorfahrzeugsteuer
belegen. Bei schweren Fahrzeugen fällt die Motorfahrzeugsteuer im
Verhältnis zum Kaufpreis weniger ins Gewicht. Die Aufhebung der degressiven
Besteuerung kann nur ein erster Schritt sein. Denn die jährliche
Motorfahrzeugsteuer beim VW Polo - Listenpreis Fr. 25'000 - verteuert
sich gemäss Vorschlag der Regierung um 15 Franken neu auf Fr. 423.
Beim bis zu vierfach teureren VW Tuareg soll die Steuer nur um 26 Franken
auf jährlich Fr. 743 aufschlagen. Für eine spürbare Lenkungswirkung
müssten Fahrzeuge mit hohem Treibstoffverbrauch bzw. Schadstoffausstoss
stärker belastet werden. Denkbar wäre als Grenzwert ein CO2
Ausstoss von 200 g/km, ab dem eine höhere Steuerbelastung greift.
Der VCS sieht eine Reihe seiner anlässlich der Vernehmlassung zum
VI. Gesetz über die Strassenverkehrsabgaben eingebrachten Anträge
nicht realisiert. So den Vorschlag, einen Teil des Erlöses der Strassenverkehrsabgaben
gezielt zur Förderung des Fuss- und Veloverkehrs sowie des strassengebundenen
öffentlichen Verkehrs einzusetzen. Von dieser lenkungswirksamen Massnahme
profitierten auch jene Verkehrsteilnehmenden, die energieschonend und
frei bzw. arm an Schadstoffen unterwegs sind.
zur Übersicht
|