St. Gallen, 18. September 2008. Die Umweltorganisation
umverkehR und der VCS St. Gallen / Appenzell haben gemeinsam mit einem
breit abgestützten Bündnis aus Parteien und verkehrspolitischen
Organisationen die Städte-Initiative St. Gallen lanciert. Die Initiative
verlangt eine wirksame Förderung des Fuss- und Radverkehr sowie des
öffentlichen Verkehrs in der Stadt St.Gallen.
Mit der Städte-Initiative gewinnt St. Gallen mehr Lebensqualität
durch bessere Luft, weniger Lärm und Staus, einem durchgehenden Velowegnetz
und einem attraktiveren ÖV-Angebot.
Die Initiative setzt bei den grössten Verkehrsproblemen an. Diese
sind heute nicht primär am Gotthard, sondern vor allem in den Zentren:
Die Städte und Agglomerationen ersticken immer mehr im Verkehr -
der Handlungsbedarf ist dringend. «Im städtischen Raum sind
die Voraussetzungen für Alternativen zum Auto dank der hohen Siedlungsdichte
ideal. Zug-, Velo-, Tram- und Fussverkehr sind hier um ein Vielfaches
effizienter als der motorisierte Individualverkehr.
Konkret verlangt die Städte-Initiative, dass die Stadt St. Gallen
das Wachstum des Verkehrsaufkommens – vom Zeitpunkt der Annahme
der Initiative an - mit dem Ausbau des Angebots für ÖV,
Fuss- und Veloverkehr abdeckt. Die Initiative ist nicht nur eine umweltverträgliche
Alternative zur gegenwärtigen Verkehrspolitik, sondern auch eine
kostengünstige. Im Frühling wurde die Städte-Initiative
bereits in Basel und Zürich lanciert; im August folgte Winterthur
und im September Luzern.
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Initiative wurde eingereicht |
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Stadtparlament stimmt zu |

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