St. Gallen, 12. Mai 2007. An der Hauptversammlung
in Rapperswil-Jona hat der VCS Sektion St.Gallen/Appenzell das Präsidium
neu geregelt. Nach sieben Jahren trat die Architektin Doris Königer
von der Spitze des Verbands zurück und übergab die Verantwortung
an ein Co-Präsidium. Kantonsrat Ruedi Blumer aus Gossau und der Ingenieur
Martin Stamm aus St.Gallen werden den VCS neu führen.
Die statuarischen Geschäfte waren schnell abgearbeitet. Die Jahresrechnung
schloss bei einem Umsatz von rund Fr. 125'000 mit einem kleinen Gewinn
von Fr. 5500. Mit Ausnahme des langjährigen Vorstandsmit-glieds Guido
Wick aus Wil stellten sich alle Bisherigen erneut zur Wahl. Zu einer Rochade
kam es beim Präsidium: Doris Königer, die seit Mai 2000 die
Geschicke der VCS-Sektion leitet, übergibt ihr Amt gleich an zwei
Nachfolger: Kantonsrat Ruedi Blumer aus Gossau und der St.Galler Martin
Stamm als bisheriger Vizepräsident werden im Co-Präsidium Arbeit
und Verantwortung gemeinsam schultern. Beide können jedoch weiterhin
auf ihre Vorgängerin zählen, bringt Königer doch ihre Erfahrung
weiter im Vorstand ein.
Auch in diesem Jahr zeigte der Jahresbericht auf, wie vielseitig das
Engagement des VCS ist. Seit Jahren stehen diese Aktivitäten aber
im Schatten der Diskussion um die Verbandsbeschwerde. Die Erfolge des
VCS und anderer Umweltverbände zeigen, wie wichtig dieses Mittel
zur Durchsetzung des Umweltrechtes ist. Ohne Beschwerderecht sind den
Verbänden als Anwälten des Natur- und Heimatschutzes die Hände
gebunden. Denn wo kein Kläger ist, kann auch kein Richter ungesetzliche
Bauvorhaben korrigieren und damit Gesetzesverstösse verhindern. Die
Hauptversammlung verabschiedete eine Resolution mit der Aufforderung an
die Stimmberechtigten des Kantons St.Gallen, Nein zu sagen zur Zerstörung
von Natur und Heimat. Und damit auch Nein zur Abschaffung des kantonalen
Verbandsbeschwerderechts am 17. Juni. Weiter fordert die Resolution von
den PolitikerInnen aller Parteien eine klare und unmissverständliche
Stellungnahme zum Schutz von Umwelt und Heimat. Und damit zur Erhaltung
des funktionierenden Rechtsstaates, zu dem auch das Recht der Verbandsbeschwerde
gehört.
Im Anschluss an den statuarischen Teil der Versammlung referierte der
Verkehrsplaner Patrick Ruggli über die Gesamtverkehrsoptimierung
der neu fusionierten Stadt Rapperswil-Jona. Einmal mehr wurde deutlich,
dass die Lösung der Verkehrsprobleme nicht im Bau neuer Strassen
und Tunnels zu finden ist. Die Verkehrssituation rund um die Rosenstadt
wird den VCS auch in Zukunft beschäftigen.

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Unterlagen HV (pdf)
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Medienmitteilung Einladung |
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Vorbericht und Traktanden |
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Jahresbericht 06 |
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Rechnung 06 |
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Bilanz 06 |
Der neue Vorstand:
Präsidium und Vorstand der VCS Sektion St.Gallen/Appenzell setzen
sich neu wie folgt zusammen: Ruedi Blumer, Kantonsrat
(Gossau) und Martin Stamm (St.Gallen) als Co-Präsidenten;
Doris Königer (St.Gallen), Daniel Schöbi
(St.Gallen), Urs Bernhardsgrütter, Nationalrat (St.
Gallen).
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Zum Vorstand |
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