Freitag, 22. Oktober 2004:

Exkursion Strassenraumgestaltung nach Grenchen, Biel und Köniz

Begegnungszonen und Plätze im Mischverkehr

Die VCS Sektion St. Gallen / Appenzell führt bereits seit mehreren Jahren Exkursionen durch, um vor Ort innovative Lösungen bekannt zu machen. Thema der diesjährigen Exkursion sind Begegnungszonen und Plätze im Mischverkehr.

Begegnungszonen sind seit zwei Jahren zugelassen. Mit ihnen kann insbesondere in Ortskernen ein verträgliches Miteinander zwischen dem Fuss- und Veloverkehr sowie dem motorisierten Verkehr gefunden werden. In Wohngebieten lösen die Begegnungszonen die frühere Wohnstrassen ab. Hier kann nun mit weniger baulichem Aufwand eine Begegnungszone eingerichtet werden, als dies früher bei den Wohnstrassen gefordert wurden.

Die Exkursion findet am Freitag, 22. Oktober 2004 statt und führt nach Biel, Grenchen und Köniz. Zielpublikum sind Behörden, Fachleute und weitere Interessierte. Für Mitglieder von Gemeinderäten und Parlementarier ist die Exkursion vergünstigt.

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Ziel der Exkursion

Kurzbeschrieb

das Programm

Kosten

Anmeldung und Infos

Dokumentation

Dossier Begegnungszonen

Dossier Hauptstrassen

Beschrieb Biel

Beschrieb Grenchen

Beschrieb Köniz

Exkursion 2002


Ziel der Exkursion

Plätze sind seit jeher der Mittelpunkt einer Stadt, eines Dorfes und dadurch auch Verkehrsknoten. Sei es das Forum in Rom, der Marktplatz einer mittelalterlichen Stadt oder der Dorfplatz mit der Linde. Nachdem viele solche Plätze dem Verkehr als Parkplatz oder einer breiten Strasse geopfert wurden, werden sie nun wieder als Begegnungsort den Menschen zurück gegeben. Wir werden einige solche gelungene Beispiele anschauen, wo mittels einer ansprechenden Gestaltung ein Miteinander zwischen unterschiedlichen Verkehrsteilnehmer gelebt wird. Dass dies auch auf Strassen mit mehr als 10'000 Fahrzeugen möglich ist, zeigen Begegnungszonen und Strassenraumgestaltungen im Raum Espace-Mittelland. Die Umgestaltungen werten das Stadtzentrum in Konkurrenz zu den Einkaufszentren "auf der Grünen Wiese" auch als Wirtschaftsraum auf. Gelebte Urbanität kann - wie etwa das mit dem Wakkerpreis ausgezeichnete Beispiel Biel zeigte - das Selbstverständnis und Image der Bewohnerinnen und Bewohner mit ihrer Stadt stärken; Stadtgestaltung wird Teil des Standortmarketings.

Wir hoffen, mit dieser inzwischen vierten Exkursion auch Anregung für zahlreiche künftige Beispiele in der Ostschweiz zu geben.

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Organisation von weiteren Exkursionen:

Auf Wunsch von Behörden, Planungskommissionen oder weiteren Gruppierungen organisiert der VCS gerne weitere Exkursionen. Kontakt bitte über untenstehendende Adresse:

Doris Königer, Dierauserstrasse 1, 9000 St. Gallen
Tel. 071 222 74 22.

Mail: doris.koeniger@bluewin.ch


Bisher durchgeführte Exkursionen:

  • Strassenraumgestaltung Hauptstrassen (Berner Modell) nach Wabern und Liebefeld (Gde. Köniz) sowie Zollikofen
  • Begegnungszonen und Plätze im Mischverkehr Rheintal nach Buchs, Altstätten und Lustenau

Tagesablauf

Begrüssung und Einführungsreferat „Stand der Dinge “ in Grenchen. Es werden insbesondere auch Realisierungen und aktuelle Projekte in der Ostschweiz gestreift.

Besichtigung der Begegnungszone im Zentrum Grenchen. 2002 wurde die A5 eröffnet:der Zeitpunkt,um die alten Hauptstrassen umzugestalten.Mit der Umgestaltung und dem Rückbau wurden im Zentrum mehrere Strassen und Plätze als Begegnungszonen signalisiert.Der Marktplatz, der vor vier Jahren den ersten Impuls zur Aufwertung des öffentlichen Raumes in Grenchen gab, ist heute autofrei.

Besichtigung des Zentrums und insbesondere des Zentralplatzes Biel. Begonnen hat das Projekt „Attraktivierung Bieler Innenstadt “ mit einem im Jahre 1996 ausgeschriebenen Wettbewerb. Die Idee der städtebaulichen Aufwertung war also bereits vor der Expo da, diese gab dem Projekt zusätzlich Schub. Mittlerweile sind u.a.die Achse Bahnhof – Altstadt umgestaltet.Kernstück und Gelenk dieser Achse ist
der Zentralplatz,der trotz täglich 10 ‘000 querenden Fahrzeugen als Begegnungzone signalisiert ist.

Besichtigung Bläuackerplatz Köniz .In der Gemeinde Köniz wurde nach Köniz-und Seftigenstrasse im letzten Jahr die Schwarzenburgstrasse umgebaut. Köniz profiliert sich als Stadt mit wegweisenden Strassenraumgestaltungen. Das letzte Beispiel - die Umgestaltung des Bläuackerplatzes - ist kurz vor Fertigstellung. Dabei wurde in einer Überbauung mit der Migros das neue Zentrum umfassend neu gestaltet und die Verkehrsführung in das Bebauungs-und Gestaltungskonzept integriert. Köniz erhält so ein neues Gesicht mit einer vorher ungeahnten Grosszügigkeit.

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Links

www.grenchen.ch

Begegnungszone Grenchen

www.koeniz.ch

Homepage Köniz zum Thema Umgestaltung Zentrum "Platz da"

www.heimatschutz.ch

Der Wackerpreis geht an Biel

www.modelcity.ch

Dokumentation diverser Beispiele Begegnungszonen

www.verkehrsclub.ch

Arbeitshilfen Zonen mit Tempobeschränkungen

www.admin.ch

PDF Signalisationsverordnung (SVV); Änderung vom Sept. 01

www.admin.ch

PDF Verkehrsregelnverordnung (VRV) über Tempo 30 Zonen und Begegnungszonen


das Programm

08.05 Uhr

Abfahrt St. Gallen Bahnhof Süd /Rathaus

Abfahrt mit dem Car nach Grenchen

10.15 Uhr

Grenchen Städtische Werke, Marktplatz 22

Kaffee und Gipfel
Einführungsreferat „Stand der Dinge “,
Andreas Bernhardsgütter, Verkehrs- und Raumplaner

10.40 Uhr

Begegnungszone Zentrum Grenchen

Besichtigung und Erläuterung Grenchen
mit Claude Barbey Stadtbaumeister, Jürg Iseli Stadtplaner, Heinz Rüegger Vertreter Bauamt

11.40 Uhr

Weiterfahrt nach Biel

12.00 Uhr

Mittagessen in Biel

Diskussion und Informationsaustausch

13.45 Uhr

Zentralplatz Biel

Besichtigung und Erläuterung Biel mit
ortskundigen Fachleuten

14.45 Uhr

Weiterfahrt nach Köniz

15.15 Uhr

Bläuackerplatz Köniz

Besichtigung und Erläuterung mit Richard Muhmenthaler, Projektleiter TBA Kt. Bern, David Wetter, Leiter Verkehrsabteilung Stadt Köniz

16.15 Uhr

Abfahrt Richtung St.Gallen

18.30 Uhr

ca. Ankunft St.Gallen

*Wegen dem nicht voraussehbaren Verkehrsaufkommen können wir nur ungefähre Zeitangaben machen. Fest steht nur die Abfahrtszeit ab St.Gallen.

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Anmeldung / Infos

Doris Königer, Architektin ETH/SIA
Dierauerstrasse 1, 9000 St.Gallen
Telefon: 071 /222 ‘74 ‘22
e-mail: doris.koeniger@bluewin.ch

Anmeldeschluss 08.Oktober 2004. Spätere Anmeldungen können nur bedingt berücksichtigt werden.

Flayer mit Anmeldetalon

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Kosten

CHF 120.-


Exekutivmitglieder sowie für die Parlamentarierinnen, Parlamentarier und für ein Amt Kandidierende


CHF 220.-


Verwaltungsangestellte und Fachpersonen

Alle Teilnehmenden erhalten eine Reisedokumentation. Die Carfahrt, Kaffee und Gipfeli und das Mittagessen inkl. Mineralwasser sind im Preis inbegriffen.

Bei individueller Anreise nach Grenchen und Abreise ab Köniz gewähren wir eine Kostenreduktion von CHF 10.00.

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Dokumentation

Die Ziele der Exkursion und weitere Beispiele werden in einer Reisedokumentation beschrieben.

Die Dokumentation kann zu einem Preis von Fr. 25.- (Mitglieder) resp. Fr. 30.- bestellt werden.

Hier bestellen

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