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Ständeratswahlen St.Gallen 2011, 2. Wahlgang

VCS unterstützt Rechsteiner

Der Vorstand des VCS St.Gallen/Appenzell unterstützt beim 2. Wahlgang der St.Galler Ständeratswahlen am 27. November einstimmig Paul Rechsteiner.

Rechsteiner unterstützt die Umweltanliegen

Paul Rechsteiner setzt sich konsequent und zuverlässig für die Anliegen der Umwelt­verbände und somit den bewussten und sorgsamen Umgang mit unseren Lebens­räumen ein. Der SP-Nationalrat hat 49 von 53 umweltrelevanten Vorlagen im Bundesparlament zugestimmt. Bei vier Abstimmungen war er abwesend. Für den VCS ist es wichtig, dass die Anliegen einer zukunftsgerichteten und ökologischen Politik in der Raumplanung, der Verkehrspolitik sowie der Entwicklung der Agglomerationen auch im Stöckli gut und kompetent vertreten werden. Dabei gilt es insbesondere auch auf die schwächeren Verkehrsteilnehmenden wie Schulkinder, SeniorInnen, Menschen mit Behinderungen, FussgängerInnen und Velofahrende Rücksicht zu nehmen. Für all diese wichtigen Themen ist Paul Rechsteiner mit Abstand am meisten sensibilisiert und engagiert. Er wird sich auch im Ständerat wirkungsvoll für die politischen Ziele der Umweltverbände einsetzen. Auch im Ständerat muss St.Gallen breit vertreten sein, nicht nur mit wirtschaftsfreundlichem, rechtsbürgerlichem Gedankengut, welches Frau Keller-Sutter einbringen wird.

Brunner stimmt gegen die Interessen der Umwelt

Toni Brunner hingegen lehnt Vorlagen betreffend Stärkung von Natur, Umweltschutz, erneuerbarer Energien und öffentlichem Verkehr fast immer ab. Bei 53 umweltrelevanten Abstimmungen hat er 50-mal gegen die Umwelt gestimmt.

Hüppi ist unerfahren und nimmt nicht Stellung

Michael Hüppi ist politisch absolut unerfahren und hat sich geweigert, die Fragen der Umweltverbände zu beantworten. Das taxiert der VCS als arrogant. Herr Hüppi zeigt damit, dass es ihm an Erfahrung und Sensibilität fehlt um zu merken, wie sich ein Kandidat verhalten sollte, wenn er den Anspruch hat, die ganze St.Galler Bevölkerung im Ständerat zu vertreten.

Immerhin hat Herr Hüppi die Fragen auf smartvote beantwortet. Sein Profil zeigt jedoch, dass er sich nicht für den Umweltschutz einsetzen will und viel weiter rechts steht als Eugen David. Hüppi befürwortet beispielsweise teurere Billetpreise bei der Bahn, lehnt die CO2-Abgabe auf Treibstoffe ab, will aber die Autobahnen weiter ausbauen.

Intransparenz

Toni Brunner hat bei smartvote nicht mitgemacht, Michael Hüppi hat die Fragen der Umweltverbände nicht beantwortet. Das belegt, dass diese Herren gegen Transparenz sind, sich überheblich verhalten und nicht gewillt sind, alle Teile der Bevölkerung ernst zu nehmen, geschweige denn, sich für sie einzusetzen. Somit erfüllen sie die Bedingungen für einen Standesvertreter nicht.