Abstimmung vom 15. Mai 2011
VCS sagt Ja zur Neugestaltung Marktplatz/Bohl
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Infos und Links
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Nach dem Nein zum neuen Marktplatz
15. Mai 2011
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Offizielle Seite zum Marktplatz Stadt St.Gallen |
Und die Parkgarage?
Mit der Umgestaltung verbunden ist der Bau einer neuen Parkgarage unter dem Unionsgebäude. Ob es diese Parkgarage wirklich braucht ist fraglich. Immerhin hilft sie, die nördliche Altstadt endlich weitgehend verkehrsfrei zu machen. Die 140 neuen öffentlichen Plätze in der Parkgarage werden mit der Aufhebung von Parkplätzen im Bereich der nördlichen Altstadt kompensiert. Der lästige Such- und Balzverkehr am Marktplatz entfällt.
Weniger schön ist, dass die Ein- und Ausfahrt am Schibenertor an einem heute schon stark belasteten Ort liegt. Ob das so funktioniert, wie die Modellrechnungen zeigen, wird sich weisen.
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St. Gallen, 23. März 2011. Die Sektion St.Gallen / Appenzell des Verkehrsclubs der Schweiz VCS und die Ortsgruppe St.Gallen sagen ja zur Neugestaltung von Marktplatz/Bohl. Mit der Umgestaltung erhält die Stadt in ihrem Zentrum endlich einen Raum, der nicht nur Verkehrsfläche sondern auch Aufenthalts- und Lebensraum ist.
Der Weg zur Umgestaltung war lange und schwierig. Zu vielseitig und teilweise widersprüchlich sind die verschiedenen Nutzungsinteressen, als dass eine einfache Lösung möglich gewesen wäre. Die Behörden der Stadt haben in intensiven Gesprächen mit den verschiedenen Gruppierungen versucht, einen Kompromiss zu finden, der eben mehr bringt als eine blosse Kompromisslösung. Das ist zu einem grossen Teil auch gelungen.
Der VCS hat sich hartnäckig für die Interessen der Fussgängerinnen, der Velofahrer und der öV-Passagiere eingesetzt. Das hat sich gelohnt. Die Veloabstellplätze sind jetzt dort, wo sie hin gehören. Die bisher von Autos belegten Flächen stehen nach der Neugestaltung allen St.Gallerinnen und St.Gallern zur Verfügung. Der ganze Platz erhält eine Grosszügigkeit, wie man sie auch im neu gestalteten Klosterhof erleben kann.
Jede und jeder wird an der Vorlage ein Detail finden, dass er oder sie noch besser gelöst hätte. Die einen vermissen den Calatrava, die andern hätten gerne mehr grün. Aber ohne Kompromisse ist eine derart weit gehende Umgestaltung nicht möglich.
Der VCS trägt diese Kompromisse mit und empfiehlt ein Ja zur Neugestaltung am 15. Mai. |