VCS zum Agglomerationsprogramm St.Gallen-Bodensee:
Verzicht auf neue Schnellstrassen und den Ausbau des öV forcieren.
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Infos und Links
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Agglomerationspolitik des Bundes (ARE) |
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Agglomerationsprogramme beim Kanton SG (AREG) |
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Region Apenzell - St.Gallen - Bodensee |
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VCS-Stellungnahme zum Aggloprogramm (2011) |
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VCS zum Aggloprojekt (1. Generation) 2007 |
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VCS-Studie: Richtig verkehrt in der Agglo St.Gallen |
Was ist ein Agglomerationsprogramm?
Das Agglomerationsprogramm (AP) wurde für die Umsetzung der Agglomerationspolitik des Bundes geschaffen. Das Agglomerationsprogramm ist ein Planungsinstrument, das die Koordination bereichsübergreifender Themen (Siedlung, Landschaft und Verkehr) innerhalb einer Agglomeration ermöglicht. Die Zusammenarbeit innerhalb der Region soll zwischen Städten und Kantonen untereinander aber auch zum Bund verbessert werden. Damit soll die Koordination der Projekte und ihre Umsetzung in den Agglomerationen sichergestellt werden. Es ist Voraussetzung dazu, dass der Bund Massnahmen im Bereich Agglomerationsverkehr finanziell unterstützen kann.
Agglomeration St.Gallen/Arbon-Rorschach
Die Agglomeration St.Gallen Bodensee reicht vom Gossau bis Rorschach und von Herisau bis Arbon ud reicht in drei Kantone. Das vorliegende Agglomerationsprogramm ist ein Nachfolgeprogramm aus dem ersten Massnahmenpaket (2007). Wichtige Massnahmen insbesondere in der Stadt St.Gallen wurden bisher noch nicht umgesetzt (z.B. öV-Eigentrassierung) |
St.Gallen, 17. Juli 2011: Das Agglomerationsprogramm St.Gallen-Appenzell soll mehr Gewicht auf Massnahmen beim öffentlichen Verkehr und im Fuss- und Radverkehr legen. Der VCS fordert zudem, die Zielsetzung der Stadt St.Gallen für eine nachhaltige Verkehrsentwicklung auf die ganze Agglomeration auszudehnen.
Das Agglomnerationsprogramm St.Gallen-Bodensee soll die Siedlungs- und Verkehrsentwicklung aufeinander abgestimmen und dafür sorgen, dass die Erreichbarkeit und die Lebensqualität im Wirtschafts- und Lebensraum erhalten bleibt. Das sind heere Zielsetzungen. Am Schluss zählen aber die Massnahmen, welche im Programm definiert werden und für die vom Bund Gelder erwarten werden.
Die VCS Sektion St.Gallen/Appenzell hat sich intensiv mit dem Programm beschäftigt und im Rahmen der Vernehmlassung ihre Eingabe eingebracht. Zentrale Aussagen der VCS-Vernehmlassung sind:
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Orientierung des Agglomerationsprogrammes an dien Ziesetzungen des Verkehrsreglementes der Stadt St.Gallen. Das Verkehrswachstium soll mit dem öV und Fuss- und Radverkehr bewältigt werden.
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Mehr Gewicht auf den Langsamverkehr: Die Gemeinden sollen mind. 10 Prozent der Strassenbaubudgets für den Fuss- und Radverkehr augeben.
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Die Mittel sollen effizient eingesetzt werden: Massnahmen zugunsten des öV und des Fuss- und Radverkehrs bringen mit weniger Geld mehr als teure Strassenbauten.
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Verzicht auf die Engpassbeseitigung (Spüdspange) in der Stadt St.Gallen, die Verbindung Mooswiesenstrasse / Industriestrasse in Gossau, der Umfahrung Herisau und der Kernumfahrung Rorschach.
Stellungnahme des VCS (pdf)
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