toggenburg

Thurlandschaft zwischen Wattwil und Ebnat-Kappel:Hier quert die Schnellstrasse auf einem Damm die Talebene

Umfahrungsprojekte im Toggenburg

Referendum läuft

Weitere Infos:

referendum

Referendumsbogen (pdf)

Grüne St.Gallen

Haltung VCS

Kantonsratsdebatte:
Umfahrung Bütschwil

Link Wattwil

Kantonsratsdebatte:
Umfahrung Wattwil

Dossier Umfahrungen


Hilfe für Referendum:

Unterstützung beim Sammeln der Unterschriften ist hochwillkommen.

Kontaktpersonen:

  • Guido Wick
    071 911 75 22
    guido.wick@sinum.ch
    Kantonsrat, Mitglied des Wiler Stadtparlaments und Vorstandsmitglied GRÜNE prowil

  • Urs Bernhardsgrütter,
    078 880 92 58
    ursbhg@bluewin.ch
    Präsident Grüne SG, Vorstandsmitglied VCS SG/AP


 

St. Gallen, 27. Dezember 2009. Die Grünen des Kantons St.Gallen haben gegen den Bau der Umfahrungen im Toggenburg das Referendum ergriffen. Dazu sind bis zum 25. Januar 4'000 Unterschriften nötig.

Der Kantonsrat des Kantons St.Gallen hat im November den Bau der zwei Umfahrungen Wattwil und Bütschwi beschlossen. Gegen diesen Beschluss haben die Grünen das Referendum ergriffen. Nötig sind 4'000 Unterschriften. Das ist nicht einfach, weil in der Sammelzeit die Weihnachtsferien sind und die Kälte nicht ideal ist, um die nötigen Unterschriften zu sammeln. Sie können das Referendum mit Ihrer Unterschrift unterstützen.

Hauptargumente

Folgende Hauptargumente werden zu den beiden Umfahrungen angeführt:

  • Mehrverkehr
    Zwischen Wil und dem Obertoggenburg entsteht schrittweise eine durchgehende Autostrasse, welche neuen Verkehr anzieht;

  • Konkurrenzierung des öffentlichen Verkehrs
    Der Ausbau des Strassennetz konkurrenziert den öffentlichen Verkehr. Mit der S-Bahn St.Gallen 2013 erhält das Toggenburg den durchgängigen Halbstundentakt auf allen Stationen von Wil bis Nesslau und Wildhaus sowie von St.Gallen bis Wattwil. Der parallele Ausbau von Strasse und Schiene ist volkswirtschaftlich unsinnig und umweltpolitisch schädlich;

  • am falschen Ort investiert
    Die Verkehrsbelastung ist insbesondere in Wattwil nicht sehr hoch. Die am stärksten belastete Strasse hat gerade mal 12'000 Autos täglich. In den Städten St.Gallen, Rapperswil-Jona, Gossau oder Wil ist die Belastung doppelt so hoch.

  • zu teuer
    Die 320 Millionen Franken für die beiden Strassen sind zu viel Geld, das für dringend benötigte Projekte für die Gestaltung auf starkt belasteten Strassen fehlt. Anstatt die Mittel fürzwei Dörfer zu verbrauchen, sollte auf möglichst vielen stark belasteten Strassen in Ortszentren mit gestalterischen Mittel die Verhältnisse verbessert werden. Zum Vergleich: Für den Ausbau der S-Bahn St.Gallen investiert der Kanton St.Gallen gerade mal 67 Millionen Franken. (Link)

  • zu wenig Wirkung
    Insbesondere in Wattwil hat die Umfahrung zu wenig Wirkung, weil der meiste Verkehr hausgemacht ist. Das Zentrum zwischen Bahnhof und Post wird mit keinem Auto weniger entlastet.

  • Volk soll entscheiden
    Erst das Referendum ermöglicht es, dass das Volk über diese wichtige Frage entscheiden kann.

Haltung des VCS

Der Vorstand des VCS hat Sympathie für das Referendum, aber einen eigenen Weg beschlossen: Er möchte mit rechtlichen Mitteln dafür sorgen, dass diese Umfahrungen nur dann gebaut werden, wenn die versprochenen flankierenden Massnahmen auch wirklich umgesetzt werden.