St. Gallen, 27. März 2009. Bahnhofplatz wird Visitenkarte der Stadt.
Der Gestaltungswettbewerb zum Bahnhofplatz in St.Gallen ist entschieden, das Siegerprojekt steht fest. Und wie bei jedem Wettbewerb meldet sich sofort eine grosse Zahl echter und selbsternannter Experten mit ihrer Kritik zu Wort. Den einen ist der Kubus zu gross, den anderen die Teilnehmerzahl zu klein. Wieder andere wünschen ein geschwungenes statt geknicktes Wasserbecken, eine Lichtshow auf der Glassfassade oder ein Glasdach über dem ganzen Platz.
Das ist grundsätzlich positiv. Es zeigt, dass den St.Gallerinnen und St.Gallern die Gestaltung des öffentlichen Raumes ihrer Stadt am Herzen liegt. Es soll aber nicht dazu führen, dass , wie schon beim Marktplatz, in einem kleinlichen Hickhack um gestalterische Details ein gutes Projekt schlecht geredet wird.
Was jetzt vorliegt ist erst ein Projekt. Es ist eine gute Grundlage für die Detailgestaltung. Und da haben berechtigte Anliegen der verschiedenen Interessengruppen durchaus ihren Platz. Bis zum Baubeginn 2012 bleibt noch genügend Zeit, seriöse Kritikpunkte aufzunehmen und zu berücksichtigen. Auch der VCS nimmt gerne an diesem Prozess teil und wird Anliegen des Fuss- und Veloverkehrs, wie auch des öffentlichen Verkehrs einbringen. Er sieht im Moment vor allem Verbesserungsbedarf bei der Anzahl oberirdischer Veloabstellplätze und der Westunterführung, die auch als Velozufahrt dienen muss.
Wir freuen uns schon jetzt auf einen Bahnhofplatz, der eine positive Visitenkarte für die Stadt sein wird und dabei den vielfältigen Nutzungsansprüchen gerecht wird.
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weitere Infos:
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Pro und Contra Unterführung |
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Wettbewerbsergebnisse |
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Dossier Bahnhofplätze |
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Bahnhofplätze - eine Bühne für den Fussverkehr |
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Exkursion Bahnhofplätze |
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Marktplatz |
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