25. September 2006: Der VCS begrüsst
in seiner Stellungnahme die Umgestaltung der Hauptstrassen im zentrum
von Gossau. Dazu hat er einige Verbesserungsvorschläge eingebracht.
Insgesamt ist das vorliegende Konzept sehr ansprechend; der VCS gratuliert
zum Konzept im Sinne der Koexistenz und den planerisch elegant gelösten
Details, um die Anforderungen einer St.Gallischen Kantonsstrasse zu erfüllen.
Aufgefallen sind die vielen Fussgängerstreifen, Verbreiterung der
Trottoirs, Fussgängermittelinseln, durchgezogene Trottoirs entlang
der St.Gallerstrasse, usw. Insgesamt würdigt der VCS das als Verbesserungen
für die zu Fuss gehenden! Die geplante Anordnung der Bushaltestellen
auf der Fahrbahn ist bei der bestehenden Verkehrsmenge mutig aber bestimmt
die einfachste und wirksamste Massnahme, damit der Bus nicht im Stau stecken
bleibt.
Verbesserungspotential
Äusserst heikel beurteilt der VCS die Führung der «Friedbergstrasse
– Linksabbieger», inkl. Teilverkehr aus dem Coop-Parkhaus
via Halden- und Säntisstrasse in die St.Gallerstrasse. Diese Umleitung
in eine Tempo 30 Zone tangiert direkt die wichtigste Veloroute (Schüler),
die neu
von zusätzlich gegen 2000 Fahrzeugen (Friedbergstrasse DTV 3'500)
an zwei Stellen überquert werden muss.
Infolge Kapazitätsengpass an der Kreuzung Friedberg-/St.Gallerstrasse
während täglich max. zwei Stunden werden Anwohner und das Tertianum
Gerbhof während 24 Stunden mit zusätzlichen Immissionen unverhältnismässig
belastet sowie eine Veloroute massiv beeinträchtigt. Zudem besteht
die Gefahr, dass die Route Flora-/ Friedberg-/ Halden- /Säntisstrasse
zu einer interessanten Alternativroute von der Bischofszellerstrasse Richtung
St.Gallerstrasse wird. Der VCS bittet in diesem Punkt um eine Überarbeitung
des Konzeptes.
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Links:
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Stellungnahme (pdf) |
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Beschrieb Konzept |
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Stadtentwicklung Gossau |
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VCS Ortsgruppe Gossau - Flawil |
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VCS Stellungnahme zum Stadtentwicklungskonzept |
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Dossier Hauptstrassen |
Kritisch zur Südumfahrung
Der VCS begrüsst ausdrücklich – unabhängig vom
Ausbau der durchgehenden Südverbindung – Koexistenz-Massnahmen
auf dem bestehenden Strassennetz. Der Erhöhung der Gesamtdurchfahrtskapazität
durch den Ausbau der Südverbindung steht der VCS aber weiterhin sehr
skeptisch gegenüber! Möchte Gossau in 15 Jahren wirklich durch
zwei Ost-West-Strassenachsen mit je ca. 15'000 täglichen Fahrten
zertrennt werden?
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