St. Gallen, 6. September 2006. Die St.Galler
Verkehrsbetriebe ist das eigentliche Aschenputtel unserer Stadt. Unter
den von Bürgerlichen geführten zuständigen Direktion der
technischen Betriebe wurden die VBSG über lange Jahre buchstäblich
krank geschrumpft: Fehlende Investitionen im Fahrzeugpark, ausgedünnte
Fahrpläne und trotz neuen Linien im besten Fall eine Stagnation beim
Passagieraufkommen.
Im 2005 transportierten unsere VBSG 22,9 Mio. Fahrgäste - im Jahr
1990 waren es noch 23,1 Mio. Und doch: Seit die technischen Betriebe unter
der neuen Leitung von Stadtrat Fredy Brunner (FDP) stehen, bewegt sich
etwas: Vieles ist noch nicht
sichtbar, aber auf gutem Weg: Eine neue, moderne und möglichst abgasarme
Dieselbusflotte, die Aussicht auf einen baldigen Ersatz der völlig
überalteten Trolleys mit neuen Fahrzeugen mit Doppelgelenk-Niederflurtechnik,
ein Passagier Informationssystem, das seinen Namen verdient. All diese
Massnahmen führen hoffentlich auch wieder zu zahlreicherwerdenden
Passagieren - und damit zur Entlastung auf unseren Strassen!
Damit diese Verwandlung vom Aschenputtel der Schweizer Verkehrsbetriebe
zur öV-Prinzessin möglichst schnell voranschreitet, braucht
der oberste VBSG-Chef Fredy Brunner dringend Unterstützung von einem
neuen Stadtrat oder einem Stadtpräsidenten Peter Dörflinger.
Von jemandem, der weiss, wie ein VBSG-Bus von innen aussieht. von jemandem,
der in seiner Parlamentsarbeit bewiesen hat, dass sein Einsatz für
den öffentlichen Verkehr mehr ist als ein Lippenbekenntnis. Dörflinger
zählt nicht zu jenen, die von unbezahlbaren Strassenprojekten
träumen und weiteren Tiefgaragenvisionen nachhängen. Die Parkiersituation
ist in St.Gallen im Vergleich zu anderen Städten - von ganz wenigen
Spitzenstunden abgesehen - kein Problem.
Der peinliche Zustand unseres öffentlichen Verkehrs hingegen schon.
Die VCS Ortsgruppe empfiehlt darum Peter Dörflinger als Stadtrat
und als Stadtpräsidenten!

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