Zuercherstrasse

Modellvorhaben kommt vor die Bevölkerung

Umgestaltung Zürcherstrasse St. Gallen

Links:

Dossier Hauptstrassen

Projektbeschrieb Zürcherstrasse

Stellungnahme des VCS

 

St. Gallen, 4. Februar 2006. Die St. Galler Stimbevölkerung wird am 21. Mai über die Umgestaltung der Zürcherstrasse befinden können. Damit könnte der Weg für eine Aufwertung eines wichtigen innerstädtischen Raumes frei werden.

Die Zürcherstrasse tangiert das Quartierzentrum von Lachen. Der heutige Zustand der Strasse und der Werkleitungen verlangt nach einer umfassenden Sanierung. Dies ist die Gelegenheit, das Quartierzentrum von Lachen aufzuwerten und für das Gewerbe und die Anwohner attraktiver zu machen.

Beispiele von zahlreichen umgestalteten Hauptstrassen zeigen, dass mit den Mitteln der Strassenraumgestaltung die Verhältnisse auch an stark belasteten Strassen verbessert werden können, ohne dass die Strasssenkapazität darunter leidet. Dies soll auch in der Stadt St. Gallen möglich werden. Die Zürcherstrasse ist ein Modellvorhaben dazu, welches auf andere Strassenzüge übertragen werden könnte.

Mit 19 Millionen Franken handelt es sich um eine umfangreiche Vorlage mit beachtlichen Kostenfolgen. Die Kosten gehen zum grössten Teil auf die umfangreiche Erneuerung der Werkleitungen zurück. Ein Teil der Kosten übernimmt der Kanton als Werkeigentümer der Staatsstrasse. Eientliche Mehraufwendungen für gestalterische Massnahmen verbleiben der Stadt: es sind ca. 1,5 Millionen Franken. Skizze Zürcherstrasse

Breite Unterstützung

Der vorgesehene Umbau der Zürcherstrasse findet im Quartier eine breite Akzeptanz. Der Quartierverein unterstützt die Vorlage einhellig.

Dies geht auch auf einen frühen Einbezug der Bevölkerung und der Verbände und Parteien im Planungsprozess zurück, die sich bereits bei der Zielformulierung und dann bei der Erarbeitung der Projektstudien einbringen konnten.

Das Projekt wird auch von den Behörden und Fachleuten des Kantons und von einer grossen Mehrheit des Gemeinderates getragen.

Gleichwohl gibt es noch einige Ewiggestrige, vornehmlich aus dem Kreis der FdP, der WISG und dem Hauseigentümerverband, welche sich aus fadenscheinigen Gründen gegen das Vorhaben aussprechen.

Die unsachliche Kritik an der Vorlage zeugt von wenig Sachverstand: So müssten gerade Wirtschaftsvertreter ein Interesse an guten Standortfaktoren für das anliegende Gewerbe haben. Die Aufwertung der Strassenräume dürfte auch einen positiven Effekt auf die Liegenschaftenpreise der angrenzenden Grundstücke haben, was auch den Hauseigentümern dient.

 

4. Februar 2006