St. Gallen, 29. November 2002: Am 15. Dezember 2002 wechselt der Fahrplan im öffentlichen Verkehr. Wie das Postautozentrum mitteilt, werden in der Region St.Gallen-Appenzell eine ganze Reihe wesentlicher Verbesserungen umgesetzt.
Leistungen werden um 6% ausgebaut
Mitte Dezember werden die Leistungen um 350'000 km oder über 6% jährlich ausgeweitet. Die Schwerpunkte der Fahrplanverbesserungen liegen im Appenzeller Vorderland, der Region Waldkirch/Wittenbach und im mittleren Toggenburg.
Häufiger und direkter
Verschiedene Verbindungen werden zum Stunden- und Halbstundentakt, teilweise bis hin zum 10-Minuten-Takt ausgebaut (z.B. morgens zwischen Heiden Eggersriet St.Gallen).
Als letzter Ort in der Region St.Gallen erhält neu Bernhardzell eine direkte Postautoverbindung via Engelburg in die Kantonshauptstadt. Im Toggenburg bringt die neue, direkte Verbindung Oberhelfenschwil Brunnadern SOB eine echte Verbesserung der Verkehrserschliessung Richtung St.Gallen.
Mit dem Kleinbus stündlich bis 24.00 Uhr
Vielerorts wurde bisher der Linienverkehr um zirka 20.00 Uhr eingestellt. Eine ganze Reihe von Gemeinden wird neu bis Mitternacht, freitags und samstags gar bis 01.00 Uhr erschlossen: Andwil, Arnegg, Waldkirch, Bernhardzell, Wald AR, Wolfhalden, Walzenhausen, Lutzenberg, Thal, Oberegg AI und Reute AR.
Mit dem Rufbus PubliCar bis vor die Haustüre
Der Rufbus PubliCar wird tagsüber in den Gebieten Waldkirch, St.Pelagiberg, Häggenschwil, Bernhardzell und Wittenbach eingeführt. Im Raum Oberegg AI/Reute AR bringt der Kleinbus die Fahrgäste in den Abendstunden bis vor die Haustüre.
10 neue Arbeitsplätze, 1 Mio. Mehrkosten
Dank dieser Aufträge kann das Regionale Postautozentrum St.Gallen-Appenzell zusammen mit den beteiligten Postauto-Unternehmern 10 neue Vollzeitstellen anbieten. Die Besteller der neuen Leistungen, d.h. der Bund, die Kantone St.Gallen, beide Appenzell und Thurgau sowie die bedienten Gemeinden leisten für den Ausbau des Service public einen Kostenbeitrag von rund einer Million Franken.
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22 neue Postautos
In diesen Tagen werden die ersten von 22 neuen Fahrzeugen ausgeliefert. Während zwei neue Kleinbusse als PubliCar- und Nachtbusse eingesetzt werden, wird mit den übrigen 20 Fahrzeugen die Flotte erneuert. Niederflureinstieg, Klimaanlage und Russpartikelfilter gehören zum Standard. Bis Ende Januar 2003 werden alle neuen Fahrzeuge ausgeliefert sein.
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